Ich trau mich kaum zu fragen... aber ich suche ein Messer...

  • Jaja klar und wieder diese Messerlaberrei und hin und her... Nee ich hab auch ein Messer .. oder auch mehrere und es gibt verschiedene Vorundnachteile...


    Und ich will die Diskussion nicht schon wieder anleiern dies die letzten zig male schon gegeben hat


    WAS genau will/suche ich?


    Ich suche ein ... nein eher mehrer Messer für KINDER.


    WARUM will ich es?


    Ich bin öfters mit den Hortkindern (5 bis 11) underer Schule im Wald und bin meist der einzige der ein Messer dabei hat. Ich will mir gerne einen Satz Messer zulegen die ich den Kindern nach kurzer Einführung ausgeben kann, damit sie erste Versuche im Umgang mit Messern sammeln können. Sprich im Regelfall werden sie an Ästen (Totholz) schnitzen.


    Damit sie sich nicht gleich ins Bein stechen ( sind schon ein paar feinmotoriche Meisterwerke dabei) liebäugel ich mit den Kindermessern mit abgestumpfter Klingenspitze.


    WOHIN gehe ich damit?


    Wald und Wiese... wobei eher nicht ich sondern .. siehe oben...


    WIEVIEL bin ich bereit auszugeben?


    Na ja... es ist eine staatliche Einrichtung und das Budget ist immer knapp. Am liebsten natürlich garnichts... Aber ich hoffe etwas zwischen 10 und 20 Euro zu bekommen da ich ja auch ein paar mehr nehmen werde ( ca 10 bis 20 Stück)


    WELCHE Ansprüche habe ich?


    Es sollte stabil sein, die Schärfe halten und Kindern die Möglichkeit geben erste Versuche mit Messern zu machen.



    Im Moment denke ich entweder an das Opinel Kindermesser, oder an das von Herbertz. Das eine ist ein feststehendes, das andere ein Feststellbares. Ich habe mit Opinell gute Erfahrungen gemacht, aber taugt das auch was für Kinderhände? ...oder ist ein feststehendes in dem Fall sicherer?


    hat jemand bereits Erfahrungen mit dem Thema und kann Tips dazu geben?

  • Hallo Sören,
    ich würde dir, als ehemaliger Pfadfindergruppenleiter ;) , als allererstes zu feststehenden Kindermessern raten,
    da diese beim hantieren nicht einklappen können und so mMn ein gerigeres Verletzungsrisiko bieten.
    Es gibt feststehende Kindermesser von verschiedenen Herstellern, mein Jr. hat z.B. das von Herbertz http://www.amazon.de/Herbertz-…ederscheide/dp/B0018JQXW6, ich bin mit dem Teil, zufrieden, verarbeitung ist gut, nachschärfen lässt es sich auch gut und hält auch noch verhältnismäßig gut die Schärfe, trotz 420er Stahl. Außerdem hat es die von dir angesprochene Abgerundete Spitze. Es scheint aber in letzter Zeit eine gehäufte Nachfrage nach Kindermessern zu geben, da ich mir die Preissteigerung, innnerhalb von einem Jahr bei den Dingern nicht erklären kann, ich habe das messer letztes Jahr zu Jr.´s 3. Geburtstag noch für 12€ gekauft.
    Für die größeren Kinder ab 10 Jahren, würde ich dann eher zu den Moras tendieren, da bekommt man ein ordentliches Messer für kleines Geld.
    Ich denke mit 10 Jahren kann man auch mit einem richtigen Messer schon umgehen und brauch sich nicht mehr mit nem Kindermesser begnügen.


    Gruß Bushdoc

    Auch dieses Jahr bietet Bushdoc´s School of advanced Survival and Bushcraft wieder folgende Kurse an:
    -Bushcraft ohne Busch
    -Survival ohne zu überleben


  • Hallo, vor diesm Problem stand ich auch schon, für mich war klar auf jeden Fall feststehend. Gut, bei mir sind die Kids 9 Jahre aufwärts. Vom Opinel bin ich damals abgekommen weil ich nicht jedesmal bei jedem Verriegelungskontrolle machen wollte. Hört sich faul an, aber da bei mir eiserne Regel ist, dass man nicht mit offener Klinge rumläuft...(Kinder haben ja die Angewohnheit nicht an einem Platz zu bleiben). Ich bin dann bei meiner suche auf Hultafors gestossen. 10 Mora-mässige Messer für 59 Euro....leider mit Spitze. Da ich zwei dieser Pakete bestellt habe konnte ich aber bei 10 Stück die Spitzen abrunden....und hab jetzt zwei Sets....eins für ungeübte..und eins für die fitteren.


    http://www.ebay.de/itm/Hultafo…kzeug&hash=item4160082388


    Die Messer sind OK...nicht mehr und nicht weniger...und man beachte den orangen Griff...da sieht die Aufsichtsperson wenigstens wo die Dinger rumliegen ;)


    Ich hoff ich konnte Helfen
    Gruss von der Alb :schnitz

  • Also ich denke das mit der abgerundeten " Spitze" ( :lol ) ist quatsch.
    Wenn die sich pieksen, kann man das unter Erfahrung abstempeln.
    Fällst du auf eine abgerundetet Klinge, marschiert die genauso gut ins Gewebe.( der Wundkanal ist dann aber böser :confused )


    Wie haben wir früher das nur alles überlebt? Zum Thema, Schweizer Taschenmesser und gut :schlaubi

  • nun, es ist ja auch bei den "Kinder-Messern" so, dass es immer darauf ankommt wofür man(n) diese verwenden will ...
    Schnitzen - schreibst Du
    Kinder sind unberechenbar! und da sollte ein Messer wenigstens "berechenbar" sein ... soll heißen:
    dass die Klinge stabil ist ebenso wie der Griff, der einen festen und sicheren Halt bieten sollte. Eine feststehende Klinge ist der einer einklappbaren immer vorzuziehen,
    da hier die Gefahr des "versehentlichen" Einklappens und die damit verbundenen Schnittverletzungen direkt im Vorfeld ausgeräumt ist.

  • Parzival: Das Opinel meinte ich...


    @Rest:
    Ja das Argument mit den feststehenden Klingen dacht ich mir auch schon.


    Der Vorteil einer nichtspitzen Klinge ist, das wenn du schnitzt und "hängen" bleibst und die klinge dann ruckartig nach forne schnellt eben die spitze das ist was mit recht hoher geschwindigkeit nach vorne schnellt. KLar sollten andere Kinder immer abstand halten.... aber... und das eigene bein ist beim sitzen auch oft im weg... grade für Anfänger seh ich das schon als gute Sicherheitsvorkehrung.


    Die Idee mit den zwei Sätzen eins für geübtere und eins für Anfänger gefällt ir sehr gut. Auch der Orangene Griff (WÜRG) ist ein Pluspunkt.


    Danke für alle bisherigen Antworten.

  • Hultafors wäre auch meine Empfehlung - wenn du sie selber umschleifst dann das Handwerkermesser
    http://www.hkgt.de/shop/messer…-hvk-aus-japanischem.html



    ansonsten gibts sowas in Gelb - und vorne abgerundet
    http://www.hkgt.de/shop/messer…r-sk-aus-japanischem.html

    "Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern!
    Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst."


    Love many, trust few, and always row your own boat. The more you know, the less you need!


    DES KELTEN SEITE

  • Ich habe für "meine" pfadfindermädels- und jungs opinel besorgt. No.7 mit Spitze. aber die sind auch ein wenig älter, so 7 bis 10 Jahre.
    Durch die Griffe hab ich unten Löcher gebohrt, und die Kinder konnten bunte Schnüre mit Perlen aus Holz oder selbstgemacht aus (leucht) Fimo befestigen.


    Die Opinel eignen sich meiner Meinung nach Ideal dafür, an denen ist eigentlich alles passend, Preis, Robustheit, Schärfe, Gebrauchswert, Sicherung..
    Aber bei kleineren Kindern müsste sicher die Spitze abgeschliffen werden (kleiner Aufwand).. auch ist fraglich, ob sie mit dem Sicherungsring umgehen können.. aus kraftgründen.

  • Hi,


    für meine Kids habe ich, 5 +8 Jahre, das Opinel Kinder Taschenmesser gekauft. Die Klinge ist feststellbar, und die Spitze abgerundet, auch eine gute Schärfe der Klinge ist bei diesen Modellen vorhanden was das Verletzungsrisiko verringert.
    Die Holzgriffe gibt es in versch. bunten Farben was für Kinder auch interessant sein kann.
    Mein Sohn hat noch ein Feststehendes Messer von Herbertz, ebenfalls mit abgerundeter Spitze und mit Ledergriff. Das selbe Modell gibt es auch von Haller. Beide Messer sind von der Qualität aber eher schlechter, die Opinel sind da schon die bessere Wahl wie ich finde.


    Beste Grüße


    TJ

  • Alo ich würde, von den Opinel eher abstand nehmen, auch wenn es ein spezielles "Kindermesser" gibt, da die Arretierung
    der Klinge mMn eine der schlechtesten Lösungen ist, die es auf dem Markt gibt. Zum einen sehe ich als negativ an, dass
    die Arretierung nicht von selbst auslöst, sonder dies die Kinder selbst tun müssen. Zum anderen löst sich die Verriegelung,
    bei längeren Arbeiten, wenn diese nicht ausreichend festgedreht wurde. Dann lieber ein Schweizer Kindermesser, da weiß
    mann wenigstens, das es auf jedenfall einklappen kann und nicht mal so mal so. Die Arretierung am Opinel gibt einem eine
    trügerisches Sicherheit.
    Ich schreib das hier nicht weil ich Opinel blöd finde, hab selbst eins und hieraus resultieren eben meine Erfahrungen.


    Gruß Bushdoc

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  • Hallo Waschbär,


    So wie der Kelte oberhalb auch, hätte ich Dir die Sicherheitsmesser von Hultafors empfohlen (ohne dass ich jetzt Werbung für diese Produkte machen will). Diese sind sehr stabil und einigermaßen preiswert. Hab meine Neffen welche vom Modell SKR geschenkt. Diese Messer haben eine abgerundete Spitze, rostfreie Klinge, Scandi-Schliff, grau-blauen Kunststoffgriff und eine Kunststoffschede. Hab selbst ein SK, welches baugleich ist mit dem SKR bis auf das Klingenmaterial. Dieses ist beim SK ein C-Stahl, welcher leider sehr leicht rostet. Wenn Du damit z.B. eine Tomate schneidest und die Klinge nicht sofort abwischt, zeigen sich nach 2 Stunden schon die ersten Rostansätze ...
    Meine Neffen schnitzen sehr gerne mit ihren Hultafors und sie können sich beim Grillen stundenlang auf diese Weise beschäftigen. Zum Glück ist ihnen bis dato noch nichts passiert mit diesen Messern.

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    Tu eh nur so als würd ich mich auskennen, damit ich auch mitreden kann.
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    'Bushcraft' ist eine eingetragene Schutzmarke von Bushcraft USA LLC

  • Die Legende besagt das in Finnland jedes Kind das 3 Jahre alt wird von seinem Patenonkel ein Messer geschenkt bekommen soll...
    Ich habe mir diesbezüglich tierischen Ärger mit der Cousine meiner Frau eingehandelt :batch
    Ok, 3 ist auch wirklich ein bischen früh. :lol


    Zum Thema:
    Die abgerundete Spitze bei Kindermessern ist in meinen Augen überbewertet. Ich habe gerade mal ein Kind gesehen das sich mit dem Messer eine Stichverletzung zugefügt hat (Werkunterricht, 14 jährige, Stich in den Oberschenkel... hat wohl den Oberschenkel zur Unterstützung der Hand benutzt welche das Werkstück hielt). Schnittverletzungen gab es aber massenhaft, einmal eine angekratzte Sehne, aber nichts was die Handchirurgie der Uni Klinki Würzburg nicht wieder hin bekam.
    Im schulischen Werkunterricht werden solche Messer benutzt:
    http://kugellager-schrauben-we…-Weissbuchenheft-KIRSCHEN
    Mein Favoriet für Kinder ist das aber nicht. Meine kleine (4 1/2) lernt Schnitzen mit einem Messer das mit diesem hier (und natürlich unter Aufsicht):
    http://www.feines-werkzeug.de/…--abgerundete-Spitze.html
    Allerdings eine ähnliche Version mit Spitze (ähnlich zu dem hier, nur kürzer http://www.ultimathule.fi/de/product_details.php?p=394) .
    Allgemein würde ich sagen, Klingenlänge unter 5cm, Parierstange (ist in meinen Augen sehr wichtig) alternativ eine gute Fingermulde.


    Gruss


    P.s.: Genug Pflaster gehören auch noch auf die Einkaufsliste....

  • Also ich persönlich favorisiere auch die Opinel-Kindermesser. Diese sind scharf und durch die inzwischen farbigen Griffe auch wiederauffindbar. Gerade die Kohlenstoffklinge finde ich richtig gut, da die Kinder lernen ordentlich mit dem Werkzeug und der Ausrüstung umzugehen. :schlaubi Wenn es rostet muss man es später sauber machen.


    Ich kenne keinen, bei dem die Sicherung bisher versagt hat. Wenn die Kinder so alt sind, dass sie ein Messer benutzen sollen/dürfen, müssen sie auch begreifen, dass und vor allem wie die Sicherung zu bedienen ist. Gehört dazu wie, dass man immer vom Körper weg schneidet :schnitz und nicht mit offenen Klingen Fangen spielt. :squirrel



    Man kann die Gängigkeit der Sicherung auch etwas einstellen.


    Wichtig finde ich vor allem, dass man den Kindern SCHARFE Messer gibt. Die sind nicht doof, die wissen ganz genau was man alles damit machen kann und wenn es nicht klappt wird gemurkst und danach blutet man sehr oft. Außerdem tut ein Schnitt mit nem scharfen Messer nicht so weh :unschuld und es verheilt deutlich schneller.


    Und bei dem Thema "Schärfe" fallen die meisten feststehenden KIndermesser einfach raus. Alternativ kann man natürlich schon die feststehenden Moras etc. nehmen und rund schleifen. Auf jeden Fall gut und günstig. Farbig gibt es die auch und rostend sowieso. Vor allem die Idee mit den verschiedenen "Sätzen" finde ich gut.


    Bei größeren Gruppen ist die runde Klinge schon sinnvoll, nicht zum Schutz des "Schnitzers" sondern mehr für die drumherum.


    Victorinox fallen für mich ganz weg. Da kenn ich genug Erwachsene, die sich böse verletzt haben, weil es eingeklappt ist.

  • Hallo,


    ich finde das toll, was Du machen willst.


    Was definitiv für ein Kindermesser spricht, sind die beruhigten Blicke besorgter Eltern, wenn sie sehen, was der Mensch da alles so durchdacht herichtet und kindgerecht vorbereitet.


    Die Jungs von Natural Bushcraft haben ein sehr gutes Video in zwei Teilen über Messersicherheit und Technik ins Netz gestellt, wo ich für mich ganz viel mitnehmen konnte. Ich verlinke das jetzt einfach, vielleicht kann es von Nutzen sein.


    watch?v=1ApQpthjsxE


    xc-MWpQDOKg

    "Wir weinen, wenn ein Vogel singt,
    Aber nicht, wenn ein Fisch blutet.
    Gesegnet sind die,
    Die eine Stimme haben."


    Ghost in the Shell II - Innocence

  • Also wenn mich Eltern fragen wegen eines Messers ich für das Zeltlager empfehle, dann sage ich "Es soll ein Taschenmesser sein, am besten Feststellbar z.B. schweizer Taschenmesser oder ein Kinder Opinel".


    In deinem Fall wäre dann wohl das Kinder Opinel gut. Ich denke das trifft deine Kriterien ganz gut.


    Ich persönlich finde, dass den Kids deutlich zu sagen ist was sie zu lassen haben und wie es richtig geht. Das Messer selbst ist da Nebensache und führt bei entschärften Messen ggf. zu Fehlverhalten, was dann beim Handtieren mit einem "echten Messer" gefährlich ist, weil Fertigkeiten wieder umgelernt werden müssen oder gänzlich fehlen.


    Bei der Sicherheitseinweisung bin ich ganz ernst und fordere auch den Ernst in der Gruppe ein. Ich sag es meinen Kids in drastischen Worten und bildlich was passieren kann, wenn sie nicht auf mich hören z.B. "Wenn du ein Loch in einen Stock auf deinem Bein bohrst und abrutschst und ins Bein stichst bist du tot. Da verläuft die größte Ader im Körper. Da kann ich dir nicht mehr helfen! Hast du das verstanden?". Das scheint sehr drastisch, aber es kommt an. Die Kids haben dann ein Bewusstsein und weisen dann auch ihre Freude darauf hin.

  • Erstmal finde ich es Saugeil das Du Dich für die Kiddies so einsetzt. Ist doch total Cool wenn Du den Kids zeigst was sie alles mit einem Messer draussen in der Natur so tolles machen und entdecken können! EINS A Aktion! Ich kenne mich mangels Kinder :-) nicht mit Kindermessern aus. Die Idee mit den Mora , meinetwegen Hultafors Messern und dann gleich 2 Sätze für die verschiedenen Erfahrungsstufen finde ich Super! Die Spitze abrunden ist flott erledigt, Scheixx auf die Wärmebehandlung ;-) C-Stahl ist super, lernen die Kinder nebenbei was aus dem Bereich der Chemie ;)
    Ich gebe Zausel recht wenn er sagt das eine angerundete Spitze für einen viel extremer traumatisierten Wundkanal sorgen wird! Allerdings musst Du als Verantwortlicher selbst entscheiden ob es nicht wahrscheinlicher ist das die Kids sich piksen oder das Messer fallen lassen oder in die Spitze greifen... als das sie genau auf die stehende Kinge stürzen. Oh Gott..Die Entscheidung will ich nicht treffen müssen für fremde Kids :-) Umso mehr : Respekt für den genialen Einsatz!
    Pflaster mitnehmen nicht vergessen !!!

  • Danke für die tollen Tips und Gedanken die mich hier echt auch weitergebracht haben.


    Ich hab mir jetzt erst mal zwei Messer bestellt die ich mir ansehen werde und es ausprobieren...


    Die Idee mit zwei Messern eins abgerundet und eins feststehend wirds wohl werden, wobei ich immer ncoh am überlegen bin nicht auch einen Satz Opinell mitzunehmen. die kann ich zur not alle in eine meiner Hosentaschen stecken und bei bedarf ausgeben.


    Ob die spitze Klinge tatsächlcih gefährlicher ist als die abgerundete überlasse ich mal jemand anderem.


    Aber hier wurde mein wichtigster Hintergedanke schon genannt:
    Es ist eine wechselnd grosse gruppe, der Nebenmann ist aus versehen auch mal gepikst und den Eltern kann ich vermitteln: Keine Angst vor Messern, wir haben extra Kindermesser. Es geht also ja grade heute beim Einsatz von Messer ( Alles PÖSE Waffen) in erster Linie um die beruhigung der eltern. Sonst kanns dir halt echt passieren das so eine Aktion schneller wieder zu ist als sie geöffnet wurde...



    Das Kinder mit einem scharfen Messer besser arbeiten als mit einem stumpfen ist mir auch klar. Wenn die richtig arbeiten wollen brauchen die auch richtiges Werkzeug. Die Spitze find ich am Anfang nicht so wichtig, aber es erweckt bei vielen übervorsichtigen Müttern eben den Eindruck das ihr Kind in sicheren Händen ist...


    Erstehilfetasche hab ich sowieso immer dabei. Ist mit Kindern im Wald eh Pflicht, oder sollte es zumindest sein. Trotzdem kann man das ja garnicht oft genug sagen, von daher auch hierfür danke :-) ( am meisten kommt bei uns das blaue selbstklebende band von der rolle, Kids schaffen es sogar sich an einer Schere zu schneiden. Notfals auch am Papier. es ist teilweise echt erschreckend... Die leben hier auf dem DORF und haben in der grundschule das erste mal ein KÜCHENMESSER zum Obstschneiden in der Hand... In dem Alter hatt ich bereits meinen ersten Nicker... Wo der wohl heute ist???

  • Hallo Waschbär,


    für meinen Justus (aktuell 4.75 Jahre alt) haben wir das Kinder-Opinel mit Holzgriff. Er schnitzt damit so in etwa das, was Du auch mit den Kids vor hast. Es ist leicht genug, sehr stabil, die Verriegelung sehr zuverlässig (geht rel. schwer auf & zu), und kostet rel. wenig. Meist hat er nach 10min Alleine-Schnitzen erst einmal genug davon...um dann später noch einmal eine 10-15min.-Sitzung mit "seinem" Messer zu machen. Er ist rel. wild in seiner Art, aber das Schnitzen macht er recht verantwortlich (für sein Alter), und die fehlende Spitze ist ein echter Pluspunkt in meinen Augen.


    Sein 9jähriger Cousin hat von mir ein Kinder-Schweizermesser bekommen, was ihm wg. der Säge super gefällt - mir aber wegen der fehlenden Einklapp-Sicherung eher weniger. Ich hatte in dem Alter ein "richtiges" Schweizer-Messer - die fehlende Sicherung hat mir ein paar Mal echt Probleme bereitet (auch als Erwachsener), obwohl ich stets sehr vorsichtig damit umgegangen bin.


    Kurz: Klappmesser nur mit ordentlicher Sicherung, runde Klinge vorn in sehr jungen Jahren "ja", später "nein".


    Gruß,


    Gereon