Lange Belichtungszeiten

  • Moin
    Bin jetzt auch Besitzer von ner Spiegelrexlexkamera. Ist ziemlich lustig und auf jeden Fall besser als die Scheisse die ich vorher hatte. Langsam komm ich in die Funktionen und hunderttausend Knöpfe rein.
    Aber wie kann diese Fotos mit dem Wasser machen wenn es lange belichtet wurde und dann so strömend aussieht? Immer wenn ich lange belichte bekomme ich nur weiß raus egal wie klein ich die Blende mache und den Isowert einstelle.

  • Hallo Affenjunge,


    vielleicht verrätst Du uns erst einmal, welche Kamera Du hast. Wenn dann noch jemand hier im Forum ist, der Erfahrung mit dem Modell hat, werden Sie geholfen. Könntest Du auch einen link einfügen, der auf ein Bild verweist, welches der von Dir gewünschten Machart entspricht? Ansonsten ist das etwas vage.


    LG, jabbel

  • Hallo AJ!
    Bei mir kamen immer die besten Ergebnisse raus wenn ich die Zeit manuell gewählt habe(verschiedene Zeiten probieren!) und die Blende der Kameraautomatik überlassen habe. Dabei manuell zwei Blendenstufen "abgeblendet" und den Weißabgleich auf "bewölkt"(zwecks besserer Farbsättigung)! Allerdings bin ich auch eher nicht sehr begabt, was Fotografieren angeht ^^ ! Probieren, probieren, probieren! Wenn Du nur weis hast, wirst Du wohl mit der Belichtungszeit etwas übertrieben haben :lol !


    Grüße
    Lederstrumpf

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    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

  • Hallo Affenjunge,



    es ist schwer, so auf die Schnelle ordentliche Tipps zu geben. Vielleicht kann sich Fagris ja mal zu Wort melden.


    Ich hätte aber ein paar Tipps:


    1. Probieren, probieren und nochmals probieren!


    2. Stativ verwenden!!!!!!!!!!


    3. Zeitautomatik (Blende vorwählen, die Kamera wählt die richtige Zeiteinstellung, um das Bild richtig zu belichten)


    4. möglichst kleine Blende (große Blendenzahl), damit die Kamera gezwungen wird, lange Belichtungzeiten zu wählen


    5. möglichst kleine ISO-Werte voreinstellen


    Auf diese Art kann man jedenfalls relativ schnell ordentliche Ergebnisse mit "fließenden" Wasserverläufen erreichen.


    Hier ein paar Beispielbilder mit wesentlichen Eckdaten:



    Kamera Nikon D90 (Spiegelreflex)
    Objektiv weiß ich nicht mehr
    ISO 200 (kleinst möglicher ISO-Wert bei der Kamera)
    Blende: 32
    Zeit: 2,5 sec



    Kamera Canon G12 (Bridgekamera)
    ISO: 50
    Blende: 8 (kleinst mögliche Blende der Kamera)
    Zeit: 1/6 sec



    Kamera Nikon D90
    Objektiv uraltes Telezoom von Nikon mit sehr geringer Lichtstärke aber guten Abbildungsqualitäten
    ISO: 200
    Blende: 22
    Zeit: 2,5 sec



    Kamera: Nikon D90
    Objektiv: o.g. altes Telezoom
    ISO: 200
    Blende: 20
    Zeit: 4 sec



    Kamera Nikon D90
    Objektiv weiß ich nicht mehr
    ISO: 200
    Blende: 22
    Zeit: 6 sec


    6. Wenn du ein lohnendes Motiv gefunden hast, einfach am Anfang mit zahlreichen Einstellungen ausprobieren. Und wenn es 100 Bilder sind. Macht doch nix.


    7. Die Einstellungen von Blende und Zeit muss man sich nicht merken. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme zeigen die sogenannten EXIF-Daten an. Dort sind die wesentlichen Grunddaten zu dem Bild abgespeichert.


    8. Nochmals: Stativ verwenden! Grundsätzlich kann man sagen, dass man "freihand" (also ohne Stativ) mit einer Brennweite von sagen wir mal 50 mm (auf Kleinbild-Verhältnisse umgerechnet) "verwackelungsfrei" Bilder mit einer Verschlusszeit von 1/60 sec machen kann. 1/30 sec geht mit ruhiger Hand auch noch. Längere Verschlusszeiten werden dann meist "verwackelt". Mit einer Tele-Brennweite von 200 mm (kleinbildäquivalent) kann man aus der freien Hand verwackelungsfrei nur noch etwa bis 1/200 sec Verschlusszeit arbeiten. Je länger die gewählte Brennweite ist, desto kürzer sind die realisierbaren Verschlusszeiten, um aus der freien Hand verwackelungsfreie Bilder zu schießen. Moderne Kameras haben zwar häufig technische Spielereien eingebaut, die die Verwackelungszeiten ein wenig optimieren und bei manchen Herstellern ist diese Technik ins Objektiv eingebaut, aber das Grundprinzip bleibt bestehen.


    Ich hoffe, mit diesen Tipps halbwegs geholfen zu haben, auch wenn die gewählten Begriffe zum Teil "fachchinesisch" erscheinen.



    P.S.
    Alle oben eingestellten Bilder sind mit einem Bildbearbeitungsprogramm ein wenig nachbearbeitet (Ausschnitt, Kontrast, Helligkeit, Farbveränderungen, Vignettierung oder was auch immer). Auch die Bildbearbeitung kann Spaß machen.


    P.S.2
    Ich bin auch totaler Autodidakt. Ich fotografiere aber schon seit fast 30 Jahren, ohne die Sache zu ernst zu nehmen. Mit Bildbearbeitung beschäftige ich mich erst seit einem Jahr und das auch nur ganz wenig.



    Gruß Guido

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

    Edited 4 times, last by smeagol: Ergänzung und noch eine Ergänzung und noch eine Ergänzung (oder waren es doch noch mehr?) ().

  • Hallo Guido!
    Super Tipps. Ich merke, dass ich in Bezug Blendenautomatik einen Denkfehler drin hatte. So rum, wie Du es beschrieben hast ist es wohl besser. Ich meine durch die gewählte Blende die Kamera zu einer langen Belichtungszeit zu zwingen! Danke dafür!


    Wie machst Du es mit der Auslösung? Von Hand(Auslöse-Verwackler?), Funkauslöser oder Selbstauslöser?


    Gruß
    Alex

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  • Funkauslöser habe ich nicht. Bei den längeren Belichtungszeiten nutze ich die "Antiverwackelungsmöglichkeiten" der Kamera (Selbstauslöser mit etwa 10 sec "Vorlaufzeit" und / oder die Spiegelvorauslösung). Demnächst steht aber auch noch ein möglichst schwingungsfreies Stativ auf dem Programm. Wenn man sich anschaut, wie sehr ein Null-Acht-Fünfzehn-Alu-Stativ nachschwingt, wird einem Angst und Bange. Zugegebnermaßen ist das aber ein Thema für die Fotofreaks und muss hier nicht näher behandelt werden.

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  • Den Hinweis finde ich aber grade auch im Bezug auf lange Belichtungszeiten recht gut. Hab auch grade aus dem Grund ein neues Stativ angeschafft. Wenn die Cam mit evtl Tele auf nem unterdimensionierten Stativ steht reicht der kleinste Windhauch und das Bild ist verwackelt. Also nicht zu unterschätzen der Punkt.

  • Hallo Guido Danke für die Tipps.
    Ich verwende eine Nikon D3000. Im Prinzip hab ichs auch so gemacht wie du. lange Belichtungszeit ca. 3 sek., kleine Blende, kleiner Isowert (100), Stativ verwendet. Heraus kam trotzdem nur weiß. Dazu muss ich sagen, dass strahlender Sonnenschein gewesen ist und vielleicht einfach zu viel Licht da war. Kann das sein?

  • Am Besten wäre es natürlich, wenn du das Bild, welches dir nicht passt, einfach hier reinstellst und Angaben zu Blende und Zeit machst.


    Dann können wir das Bild hier beurteilen und konkrete Verbesserungsvorschläge machen.


    Grundsätzlich hört es sich für mich so an (ohne das Bild gesehen zu haben), dass ingesamt zuviel Licht auf den Sensor gekommen ist (zu große Blende oder / und zu lange Belichtungszeit, wobei lezteres ja gerade erwünscht ist).


    Als "Fotoanfänger" (hinsichtlich des Umgangs mit einer Kamera mit diversen Einstellmöglichkeiten und bei der Verwendung dieser Begrifflichkeit möchte ich dir wirklich nicht zu nahe treten) ist es meistens nicht so sinnvoll die gesamte Bildbelichtung selber zu gestalten. Die Intelligenz der Kamerasoftware hinsichlich der richtigen Belichtung ist schon gar nicht so schlecht. Bei vorgegebener Blende (zumeist Programmdrehrad auf "A") wird die Kamera die Belichtungszeit so anpassen, dass ein vernünftig belichtetes Bild vorhanden ist. Bei vorgegener Zeit (zumeist Programmdrehrad auf "T") wird die Kamera auch die richtige Blende einstellen, um ein ordentliches Bild zu präsentieren.


    Hau rein die Bilder (mit ein paar Infos) und dann schauen wir mal.

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    Edited 3 times, last by smeagol ().

  • Affenjunge: Wie soll man dir denn unter diesen Bedingungen weiter helfen? :confused


    Würdest du im beruflichen Umfeld, einen ausgebuldeten Gegenstand, den man nicht einordnen kann und zu dem sich Fragen ergeben, in die Mülltonne werfen? ;)


    Speicherplatz für Bilder ist doch wohl immer vorhanden. Selbst an den "versauten" Bildern lernt man was. :piek


    ---


    Und jetzt schalte ich den Klugscheißmodus aus und gehe ins Bett. Um 05:00 h klingelt der Wecker und ich weiß jetzt schon, dass es wieder zu wenig Schlaf wird.

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  • Moin


    Im Prinzip ist es am einfachsten zu warten bis es etwas dunkler wird... dann die Kamera aufs Stativ packen, kleinen Iso Wert, große Blende, lange Belichtung, am besten mit Fernauslöser oder auslöserautomatik auslösen. Im handel gibt es aber auch sogenannte Graufilter in verschiedenen Stärken. Diese kann man in der Regel einfach aufs Objektiv schrauben, so gelangt weniger Licht auf den Sensor und das Bild wird automatisch länger belichtet. Solche Graufilter lassen sich auch selber bauen mit einer Handelsüblichen Schweißerbrille. Da musst Du aber mal Google um Rat fragen.


    Ich würde für den Anfang erstmal versuchen bei ohnehin schwierigem Licht wenn deine Belichtungszeit ohnehin länger ist rumzuprobieren. Im Prinzip ist es ja so, dass deine Kamera bei viel Licht auch nur eine geringe Auslösezeit braucht da das Bild sonst überbelichtet wird.


    Ein Stativ kann ich nur empfehlen, für den Anfang reicht ein kleines billiges Modell von Cullmann... größere Stative machen in meinen Augen nur für die Makrofotografie bzw. die Astrofotografie wirklich Sinn denn sie sind zwar Stabil aber vor allem teuer und schwer... nichts um damit mal eben durch den Wald zu laufen. Man muss immer überlegen wofür man ein Stativ benötigt und wie viel man damit macht! Wenn man es nur ab und an braucht muss ich keine 150 Euro ausgeben... Ich habe 1,5 Jahre mit dem Cullmann fotografiert bis ich mir eine Makrolinse angeschafft habe. Da brauchte ich was stabileres mit Makroschlitten und Kugelkopf...alles was davor kam wurde mit meinem Cullmann fotografiert. Also lass Dich nicht verunsichern, soooo schlecht sind die Dinger garnicht und für normale Hobbyaufnahmen sind sie absolut ausreichend!


    Liebe Grüße



    Kamera Canon EOS 60D (Spiegelreflex)
    Objektiv Tamron 17-50 2.8
    ISO 100
    Blende: 32
    Belichtung 5



    Kamera Canon EOS 60D (Spiegelreflex)
    Objektiv Tamron 17-50 2.8
    ISO 100
    Blende: 32
    Belichtung 5


    [align=center]
    miteinander-füreinander


    Als ich den Schädel im Wald fand, rief ich zuerst die Polizei. Aber dann
    wurde ich neugierig. Ich hob ihn auf und fragte mich, was das für ein
    Mensch war und wieso er ein Hirschgeweih trug.


  • Du könntest auch einen ND-Filter (Graufilter) verwenden.
    Die Blendenvorwahl von Guido finde ich nicht so gut. Sinnvoller wäre, die Zeit vorzugeben und der Kamera die Blende wählen zu lassen, so kannst Du dir sicher sein, das die Belichtung von sagen wir mal 10 Sekunden auch 10 Sekunden sind... Das sollte für Wasser ausreichen....


    Ansonsten geht auch eben dann Abend bei Dämmerung...



    Das Foto hatte ich zB auf Rügen gemacht bei Dämmerung. Ist aber ein HDR und Langweit. Das was nach "Nebel" aussieht ist die Gischt.




    Zu Fagris:
    Also Blende 32... Eieieieieieiiiiiiii.... Entweder kam die Kamera gerade vom Check&Clean oder du hast 1000 Sensorflecken auf der Kamera...
    Blende 32... Die Option würde mir nie einfalle ... Bei Blende 14 hör ich auf und selbst da hat man schon Flecken drauf.

  • Emm... Ich könnte jetzt eine abordnung zu Sensorflecken halten aber vermutlich würde das zu lange dauern. Ich weis ja nicht mit welcher Kamera du fotografierst aber ich kann kein grobes und störendes rauschen oder gar wirklich störende Flecken entdecken. Auf dem SW Bild ist es kein rauschen sondern schlicht das Moos welches durch die SW Bearbeitung anders ausschaut. Auch habe ich bis dato noch nicht gehört das jemand seine Blende an Sensorflecken festmacht (auch wenn sie bei Offenblende nicht so auffallen wie bei geschlossener, schlichtweg weil sich die Flecken nicht so "einbrennen" können) Ich hatte bisher sehr wenig Probleme mit Sensorflecken da ich meine Kamera schlicht behandle wie ein rohes Ei.... aber ich lerne ja gern dazu ;) allerdings dann bitte per DM weil hier gehts ja eigentlich um längere Belichtungszeiten ^^


    Liebe Grüße


    [align=center]
    miteinander-füreinander


    Als ich den Schädel im Wald fand, rief ich zuerst die Polizei. Aber dann
    wurde ich neugierig. Ich hob ihn auf und fragte mich, was das für ein
    Mensch war und wieso er ein Hirschgeweih trug.


  • ist eigentlich alles gar nicht sooo kompliziert, ausser man stellt einfach alles manuell ein auf Gutdünken :(


    Bei einer Canon EOS kannst Du z.B. die Vollautomatik erstmal durch Antippen messen lassen und drehst dann per Stellrad auf längere Belichtungszeit (die Blende korrigiert sich automatisch mit) - sowas müsste bei der Nikon auch gehen.


    Und mit Blendenautomatik funktioniert das natürlich auch. Du stellst einfach mal 1 - 3 Sek. ein bei Blendenautomatik und ISO automatisch. Wenn die Sonne nicht grad tierisch reinpretzelt, müsste das auch gut gehen!


    Aber wie Fagris u.a. bereits sagten: ohne Stativ geht eigentlich nix - AUSSER dem alten Trick: Alles einstellen und Kamera mit guter Auflage hinlegen. Selbstauslöser an! Dann auslösen und liegenlassen, bis es knipst... :dance


    (hab ich schon tausendmal so gemacht...)

  • Also die Methoden mit kleiner Blende oder ND-Filter wurden ja ohnehin schon alle genannt - ich würd noch hinzufügen dass du bei Wasser auch circular Polfilter einsetzen könntest/solltest, insbesondere wenn sich schöne Blätter am Grund des Wasserlaufs befinden - diese werden (bei korrektem Einsatz des Filters) besser sichbar sein als ohne Filter - oder weniger sichtbar, je nachdem wie du den Polfilter verwendest.


    Zudem verringert der Polfilter die Lichtmenge, die durch's Objektiv kommt um 2-4 Blenden, was auch nicht so schlecht ist, da die meisten Objetkive bei Blenden jenseits der 18 schon anfangen nicht mehr ganz so scharf zu sein (da nähert man sich schon der Lochkamera).


    Falls du noch etwas experimentieren möchtest kannst du dir auch ein Stück matten, schwarzen Karton mitnehmen und während der Aufnahme abwedeln (also gezielt Bereiche des Bildes aufhellen oder abdunkeln) - das lässt sich zwar am Computer auch machen aber für mich ist es so viel spannender. Vergiss auch nicht bei der Kamera wenn möglich mit RAW zu fotografieren, gerade bei solchen Motiven ist es immer hilfreich wenn man noch möglichst viel Bearbeitungsspielraum bzgl Kontrast und Helligkeit hat, bei JPEG ist man da schnell an den Grenzen angelangt. Zudem hat das den Vorteil, dass du auch zB den Weißabgleich noch nachträglich machen kannst und Umwandlungen zu Schwarzweiss per Software eine bessere Qualität ergeben.


    Ein letzter Hinweis noch - besorg dir unbedingt einen UV-Filter zum Schutz der Optik - wann immer fließendes Wasser im Spiel ist ist es immer besser eine zusätzliche "Abdichtung" zu schaffen, da die meisten Objektive vorne nicht abgedichtet sind. Wenn du dann im Objektiv eine Feuchtigkeit hast... das ist sehr sehr ungut.


    Ein kleiner visueller Beitrag noch:



    Die genauen Aufnahmedaten zum Foto müsst ich nochmals nachschlagen - aber gemacht wurde die mit einer Sinar F1, einem 150mm 5.6 auf Provia 100F (4x5").


    Achja und digital solltest du unbedingt ein paar Testbilder machen um herauszufinden bei welcher ISO das Rauschverhalten am geringsten ist - das muss nicht immer die geringste ISO sein. Meine 5D MkII hat bei ISO 160 das beste Rauschverhalten, daher verwende ich diese ISO als geringste ISO - bei ISO 125, 100 oder auch 50 rauscht das Bild weit stärker und besonders bei langen Belichtungszeiten ist das sehr auffallend und störend.

  • So, das habt Ihr nun davon, mich einfach so mit dem Thema Langzeitbelichtung zu infizieren!



    DSCF0132 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr


    FujiFinepixF300EXR Kompaktkamera, Brennweite: 21,7mm, Blende: f/16, Belichtungszeit: 1s, Belichtungsausgleich: 0, Mehrfeldmessung, Stativ: Stein :lol !


    Nicht schön, aber einzig! Meine ersten Gehversuche zu dem Thema mit dieser Kamera. ...es war aber einfach zu schönes Wetter, zuviel Sonne, vergessen maximal abzublenden, was vielleicht auch noch etwas "rausgeholt" hätte.


    Tipps und Kritik willkommen!


    Grüße
    Lederstrumpf


    P.S: Bild ist "out of camera", also unbearbeitet. Meine alte Adobe CreativeSuite 3 wird aber heute noch installiert... :D !

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    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

  • Hallo, zusammen,


    ich kruschtel jetzt mal lieber diesen bestehenden Thread heraus, bevor ich ein neues Thema eröffne und mit meinem ersten Beitrag gleich für Unmut sorge :schäm


    Wie auch Affenjunge seit April, bin ich seit gestern Besitzer meiner ersten DSLR. :drunk


    Nun habe ich bereits einiges gelesen, habe nun noch zwei Fragen.


    Sicher nimmt der ein oder andere sein Equipment auch auf längere (>3Tage)Touren mit. Kann hier jemand ein Stativ empfehlen, das vom Packmaß und Gewicht einigermaßen akzeptabel erscheint? Anschaffungskosten sind jetzt erstmal zweitrangig (ok, sollten jetzt net mehrere hundert Euro sein), mir gehts primär darum, einen guten Kompromiss zu finden aus Gewicht und Stabilität. Gerade solch tolle Bilder wie hier bereits zu sehen sind mal mein Ziel. Wenn ich groß bin...


    Dann hätte ich noch eine Frage speziell zur Bildnachbearbeitung, möchte mich aber nciht gleich in die Nesseln setzen. Falls Fragen hierzu in diesem Forum gestattet sind, bitte ich um kurze Info, ansonsten mache ich mich da anderweitig schlau. :schäm




    Besten Dank.
    Da ich neu hier bin, hoffe ich, die Forenregeln, trotz aufmerksamen lesens, nicht verletzt zu haben. Dass ich diese Fragen hier stelle geschah aus dem Grund, da ich gerne auch meine Bushcraft/Outdoortouren bildlich festhalten möchte. Hier sah ich die Schnittstelle. Falls n.i.O., dann bitte ich um Entschuldigung und Löschung des Eintrags.


    Beste Grüße,
    Quintus


  • Wieso, sind wir so schlimm :confused


    Einfach mal laut nach fagris oder smeagol, unseren dslr-spezis schreien, die können Dir da bestimmt mit Rat und Tat zur Seite stehen :)


    Hallo, Stefan,


    nein, mitnichten, im Gegenteil, das Forum gefällt mir sehr gut!!! :beten
    Ich möchte mich hier nur den Regeln anpassen und nicht platt mit der Tür ins Haus fallen á la "Ich brauch X, wer kennt was". Ich finde das Forum super, da hier dieses Gear, Was hast Du gekauft, usw. völlig fehlt und sehr Themenbezogen ist, der Fokus (wie passend) sehr auf den Kernbereich "Bushcraft/Survival/Outdoor/Wildnis" liegt! Top!


    Daher war ich mir nicht sicher, ob die von mir gestellte Frage als themenrelevant zu betrachten ist, oder nicht. Aber bei dem Haupttoppic hab ichs gewagt. :unschuld


    Besten Dank für den Hinweis, ich denke, ich kläre die weiteren Fragen nach Deiner Empfehlung via PN oder, wenn möglich, Chat.