Gesucht: Rezept für ein lange haltbares Brot für unterwegs

  • Hallo,


    schon seit Anbeginn der Menschheit ist Brot ein Grundnahrungsmittel. Ich selber nutze Brot auf meinen diversen Streifzügen äusserst gerne als Snack aber auch als Hauptnahrung, vorallem wenn ich noch keinen Lagerplatz habe und kein Feuer machen will/kochen kann.
    Das doofe bei heutigen "Industriebroten" ist aber das sie ausserhalb einer Plastetüte nur einen Tag bzw. maximal zwei Tage frisch bleiben.


    Ich kann mir nicht vorstellen das es zu Trapper und anderen Zeiten dieses Problem gab. In vielen Armeen der Welt war Brot neben haltbarer Wurst, z.B. Salami oder "Landjäger", die Grundversorgung. Gleiches gilt für Förster und Waldarbeiter... Dieses Brot MUSS länger haltbar gewesen sein, als heutiges.


    Kennt einer von euch evtl. ein gutes Rezept für ein haltbares Brot? Eines das im Stoffsack transportiert wird und höchstens in Wachspapier gewickelt wird? Eins das sich evtl. sogar unterwegs backen lässt?


    Unter euch gibts sicher das ein oder andere Trapperrezept oder "historisch korrekte A-Rezept" für sowas... ;-)


    Teilt euer Wissen, damit es sich vermehrt!

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    "Rückblickend betrachtet mag das eine ziemlich doofe Idee gewesen sein... Aber Spaß hats trotzdem gemacht."
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  • Ich habe zwar kei Rezept, aber ich weiss aus Erfahrung, dass ein schweres Sauerteig-Brot, z.B. aus Dinkel, locker eine Woche in einem einfachen Geschirr-Handtuch "frisch" bleibt, also nicht knochenhart wird. Und folglich auch nicht nach dem Trockenwerden anfängt zu schimmeln, wenn wieder Feuchtigkeit dazu kommt.

  • Ersteinmal muss man sich über die richtige Lagerung von Brot unterhalten.


    Einer der Gründe warum Brot schimmelt ist die Feuchtigkeit / Wasseranteil im Brot.
    Daher schimmelt auch Brot besonders schnell wenn man dieses in Luftdichte Behälter verpackt,
    zum bsp besagte Plastetüten, weil so die kondensierende Feuchtigkeit nicht weg kann.
    Das Brot bleibt zwar in einer Tüte weicher (meiner Meinung nach aber auch zäher irgendwie) schimmelt aber eben auch leichter.
    Früher buck man Brot nur etwa 1-2 mal im Monat weil dies ein immenser Aufwand (auch Energieaufwand) darstellte.
    (Man hat dann alles mögliche gebacken und viele Traditionelle Gerichte entstammen diesem Vorgang)
    Gelagert hat man Brot an kühlen, dunklen Orten eingewickelt in saubere dünne Stofftücher.
    Auf diese Art war Brot zumindest bis zum näxten Backtag problemlos haltbar... evt wurde die Kruste dann etwas hart/trocken.


    Spezielle Brote die lange haltbar sind basieren ebenfalls auf Wasserreduktion.
    Ein Beispiel das jeder kennt ist sicherlich der Zwieback.
    Bei solchen stark dehydrierten Broten muss man allerdings auch wieder darauf achten das diese keiner hohen Luftfeuchtigkeit
    ausgesetzt sind, hier macht es also wirklich Sinn Luftdicht zu verpacken um die Haltbarkeit zu erhöhen.
    Statt Zwieback zu kaufen kann man natürlich auch selbst Brot in dünne Scheiben schneiden und im Backofen trocknen.
    Ich glaube das Wort "Zwieback" bedeutet sogar "zweimal gebacken" .
    Dieses getrocknete Brot ist zumindest haltbarer als ungetrocknetes.


    Bei den türken hab ich auch ganz dünne (1mm) große (50cm Durchmesser und mehr) spezielle Fladenbrote gesehen.
    Diese sind sehr lange haltbar und werden ebenfalls an einem kühlen, trockenem Ort eingeschlagen in Tücher gelagert.
    Als "halbwegs" weich kann man die aber nur frisch bezeichnen, schon nach kurzer Zeit (24h) sind die Staubtrocken
    und zerbröseln schnell.
    Kann man aber vorsichtig befeuchten und aufbacken (habs im Kocher probiert) bzw in die Suppe tünchen.
    Wenn ich es richtig verstanden habe bestehen diese Fladen lediglich aus Wasser und Mehl (auch kein Salz?),
    jedenfalls sind diese lange haltbar, ähnlich wie Zwieback.


    Ich denke das lässt sich auf alle Fladenbrote (wobei "Brot" eine irreführende Bezeichnung ist, es sind eher gebackene Mehlfladen),
    die ja in vielen Kulturkreisen verbreitet sind, übertragen.
    Auf ODS hatte ich mal was gelesen von einer Norwegischen "Spezialität" die letztlich auch nur eine Art Mehlfladen war.
    Evt einfahc mal nach Mehlfladen und Norwegisch oder ähnlich googeln.


    Ein lange haltbares und weiches Brot, in dem Sinne was sich die meissten Menschen unter Brot vorstellen ist mir nicht bekannt,
    bzw vermutlich auch nur mit jeder Menge Chemie möglich.


    Im Aldi gibs 2-3 mal im Jahr auch Dosenbrote zu 500g und circa 1.- / 1.50 verschiedene Sorten.
    Die musst du aber auch innerhalb 1-2 Tagen aufbrauchen nach dem Öffnen, die schimmeln EXTREM schnell wie ich aus
    eigener Erfahrung weiss. Und naja das Verpackungsgewicht ist auch etwas albern vor dem Hintergrund das man es als Treckingbrot bewirbt.

  • Hallo,


    mir ging es ja eben um die traditionellen Brote die wie früher in Tücher eingeschlagen gelagert wurden....


    Ich will keinen Zwieback, keinen "Hard-Tack" aka Hartkeks (das sind unter anderem die von dir beschr. Türkischen Brote) und auch kein Dosenbrot.
    Ein Traditionelles Brot das einfach mal ne Woche in einem Stoffsack lagern kann ohne das es direkt megadröge/trocken wird... DAS suche ich :-)

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  • Das ist eigentlich auch mit den "Industriebroten" möglich. Daheim lagere ich Brot oder Brötchen zum Beispiel in einem Stoffbeutel
    verpackt und dann in einem großen alten Topf mit Deckel. Also 1 Woche geht da (meisst).
    Ansonsten einfach selber backen, das ist garnicht so schwer wenn man es einige male gemacht hat,
    jeder Backofen ist da etwas anders, man sollte sich daher nicht sklavisch an irgendwelche Backzeiten aus Rezepten halten.
    Brotrezepte findet man im Netz genug, ich denke klassische Mehl-Wasser-Zucker-Hefe-Salz brote sind am besten,
    kann mir vorstellen das Brote mit Milch nicht ganz so lange haltbar sind (reine vermutung) da ich aber
    süße Milchbrötchen nicht so sehr mag weiss ich es nicht aus Erfahrung.
    Etwas Zucker braucht man jedoch damit die Hefe ordentlich aktiviert wird und der Teig schön aufgeht.
    Ohne Zucker und Hefe erhält man wie gesagt kein Brot mehr sondern Mehlfladen... die sind aber länger haltbar.
    Man muss sich dann entscheiden was man will bzw wo man einen Kompromiss eingehen möchte.

  • Ich kann Dir jetzt kein Rezept mit genauen Mengenangaben bieten, aber ich weiß, dass Brote die Feuchtigkeit viel länger halten wenn ein großer Roggenanteil in der Teigmischung ist. Wenn Du ein Brot backst mit 1/3 Weizen, 2/3 Roggenmehl, als Triebmittel Sauerteig nimmst und (Geschmacksache) noch etwas gemahlenen Kümmel verwendest, dann hast Du ein Brot das sehr lange "frisch" bleibt.
    Richtigen, "lebenden" Sauerteig ist draussen natürlich schwierig. Aber es geht auch gut mit Trockensauer.
    Das habe ich so selber schon gemacht (nicht draussen) und es funktioniert.

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • Genau DAS sind die Antworten die ich eigentlich hören will... Roggenmehl!... wenn auch kein Rezept dann aber schonmal eine Erfahrung!


    Ohne das jetzt böse oder abwertend zu meinen, ich bin für jede Antwort dankbar, aber ich habe immer öfter den Eindruck das in div. Foren immer von der Frage abgewichen wird wenn geantwortet wird... so in Richtung "Ich will was an die Wand schrauben, besser Kreuz oder Schlitzschraube in den Dübel stecken...?" und die Antworten sind dann "Nimm nen Hammer!" oder "Montagekleber!"...


    Nichts für ungut...


    Hat denn hier noch jemand ähnliche Erfahrungen oder "sachdienliche Hinweise"? :hobo

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  • Damit während des Backens die Kruste "ganzflächig" ist, am besten nicht in einer Form backen, sondern als abgeflachte "Kugel" auf dem Blech. Die Oberfläche des Brotes immer recht feucht halten, dann reisst die Kruste nicht auf. Über die Risse ist der Feuchtigkeitsverlust später sonst größer.
    Wenn Du einen richtig guten Ofen hast, gibt es die Möglichkeit während das Backens Feuchtigkeit (die "Schwaden") in den Backraum einzupressen. Dann kannst Du dir das Befeuchten sparen. dabei geht ja auch immer wieder Hitze verloren.

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  • Versuche wenn Du Brot backst, möglichst auf Weizen zu verzichten. Roggen, Dinkel, Gerste usw sind erstens nahrhafter, und binden B auch die Feuchtigkeit anders ab.
    Das Industriebrot hat noch mit den "Nachteil" dass es schnellbacken ist, will sagen es hat noch viel Feuchtigkeit im Teig, weil der Kunde ja "frisches, weiches, aber krustiges" Brot will. Hab das in einem Bericht mal gelesen.


    Ansonsten, flache kleinere Brote backen als ein grosses. Und die dann auch nur zu "3/4" backen. Eingewickelt in einem Naturfaserbeutel, besonders Leinen oder Nessel, und Du kannst sie gut ne Woche transportieren, ohne dass was schimmelt. Es gibt nicht umsonst sog. Brotbeutel, auch wenn die heute kaum noch verwendet werden.
    Wenn Du eins dann essen willst, entweder kurz am Feuer "garbacken", sind aber auch ohne das essbar.
    Einzelne Brotrezepte finden sich ja im Netz zu hauf, die kannst Du dann einfach abwandeln.
    Du kannst auch mal via Suchmaschine nach mittelalterlichen Brotrezepturen schauen, da findest auch noch weitere Tips, auch über sog. Dauerbrot (kann Dir grad nich sagen, wie das ging).
    Naja, hoffe das hilft etwas weiter.
    lg wk

  • Nach dem Stichwort "Roggen" habe ich mal nach puren Roggenbroten gesucht... das hier klang ganz gut:


    http://brotdoc.com/2012/11/01/kommissbrot/



    Ist namentlich auch verwandt mit besagtem Millitärbrot, ich bewzeifle aber das es so in der Form hergestellt wurde...


    Ich werds beizeiten aber mal antesten ;-)

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  • Ein reines Roggenbrot ist schwierig zu backen wegen des fehlenden "Klebers". Das geht nur mit richtigem Sauerteig.
    Sauerteig ansetzen ist eine Kunst für sich. Braucht viel Übung, Zeit, Temperatur, ...
    Ich weiß es von meinem Vater, der ist/war Bäcker. Früher in der Backstube war immer einer der Bäcker extra für den Sauerteig für den nächsten Tag zuständig. Verreckter Sauerteig bedeutete kein Brot an diesem Tag!
    Würde Dir empfehlen ein Mischbrot mit hohem Roggenanteil zu backen. Das ist für den Anfang viel einfacher!
    In dem Rezept aus Deinem Link (tolles Brot) kannst Du den Färbemalz ruhig weglassen. Ist nur Optik.
    Damit sieht das Brot viel dunkler aus, so wie der Konsument MEINT wie ein Roggenbrot auszusehen hat.
    Ein reines Roggenbrot ungefärbt (eben mit Malz oder Melasse) ist viel heller.


    Das ist wie mit geräuchertem Schinken. Der bleibt beim Räuchern innen nur wegen des Nitritpökelsalzes so "schön" rot.
    Ohne wird der Schinken innen eher dunkler.
    Habe so einen ohne Nitritpökelsalz aus Schafsfleich grade noch im Kühlschrank, hmmmmnjamm ...
    Schmeckt super auf einem tollen Roggenbrot :-)

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  • Ich kenn das... mein Vater macht selber Wurst und Schinken (als Hobby) und das ist immer besser als das vom Metzger, sieht aber halt auch anders aus... (Leberwurst sieht zb "schlechter" aus etc... )


    Ich wollte das Rezept etwas abändern und einen Fertigsauerteig-Ansatz nehmen und dann noch etwas Weizenmehl dazu... so 10 bis 20%... Mal so zum testen... werde auch erstmal nur ein 500gr-Stück versuchen und nicht direkt in die Kilos gehen...

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  • Sorry das ich dir nicht gleich eine 100% Nachbauanleitung gegeben habe. Das geht nämlich auch nicht.
    Der Vergleich mit Nagel in die Wand schlagen ist völlig abwegig.
    Ich hab schon jede Menge Brot gebacken, mir Anfangs dazu sogar 2 Bücher gekauft, nur das ersetzt
    nicht die Erfahrung die jeder selber sammeln muss. Daher heisst es ja auch Bäckerei-"Handwerk" .
    Viele erwarten immer ein perfektes Rezept und sind dann enttäuscht wenns nicht gleich beim ersten mal klappt.
    Selbes Phänomen kenne ich auch aus unserem Hobbyforum im Kochthema.


    Ich bin allerdings auch weder Bäcker noch Koch sondern hierbei auch, wie bei allem was ich so treibe, Autodidakt.
    Ob Roggenmehl besser als Weizenmehl ist dazu kann ich leider nichts sagen, nach meinem Eindruck gabs da keinen Unterschied,
    lasse mich da aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.


    Die "Industriebrote" sollte man nur vorsichtig als Vergleich heranziehen, da sind für mich zu viele Unbekannte Faktoren
    die möglicherweisse zu der relativ kurzen Haltbarkeit beitragen,
    zb werden die Teiglinge oft viele Stunden vor dem Backen hergestellt und durch die halbe Republik gefahren.
    (Bei uns zb ist ein Bäcker der sich das aus dem Leipziger Süden liefern lässt, etwa 60km von Halle entfernt,
    laut Medienberichten kommen die sogar zum Teil aus Polen...) da kann es durchaus sein das solche Teiglinge auch
    auf andere Art "verunreinigt" werden beim Transport.


    Einfache Brotrezepte findest du zu Hauf im Netz, letztlich wirst du es selbst probieren müssen.
    Mir ist noch nie ein selbsgebackenes Brot verschimmelt weils meisst da schon alle war ^^ ,
    aber im Regelfall hällt ein Brot, sofern man es richtig lagert, die von dir im Eingangspost erwähnte 1 Woche problemlos
    und auf die richtige Lagerung sind ja einige andere (und ich auch) bereits eingegangen. :winken

  • Ich habe doch auch garnicht nach einer 100%-"Nachbauanleitung" gefragt, sondern nach einem Rezept für lange haltbares Brot. Nicht mehr und nicht weniger.
    Tapsi hat da was zu gesagt was hilfreich war --> Roggenbrot etc
    Es geht mir hier nicht um Lagerung, darum das etwas vorgemacht wird, darum das man nicht selbst nachdenken muss.
    Ich bin passionierter Hobbykoch, kann backen und habe auch schön öfter Brote etc selbst gemacht (wenn auch meist auf Hefebasis, selten Sauerteig und dann aber meist Weizenteig).
    Ich bezog mich mit meiner Äusserung darauf das dein gutgemeinter und auch gutgeschriebener Beitrag einfach in die für die spezifische Frage falsche Richtung ging.
    Mag sein das ich durch meinen mathematisch-informationstechnischen Hintergrund hier in zu "genauen" Bahnen denke und Frage und auch dementsprechend eine Antwort in dem Bereich will.... "Ist es hell draussen? - Die Sonne scheint mit X Lux und einer Lichttemperatur von 6000 kelvin bei einer Oberflächentemperatur von derzeit ca 0 Grad"... Einfach "Ja." hätte gereicht.
    Einfach "Nimm selbstgemachtes Roggenbrot, das hält sich besser als Supermarktbrot." hätte gereicht.
    Sorry.

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  • Ein Traditionelles Brot das einfach mal ne Woche in einem Stoffsack lagern kann ohne das es direkt megadröge/trocken wird... DAS suche ich :-)

    Ich denke, dass dies nicht funktionieren wird (lasse mich aber gerne belehren). Ein Kunde von mir backt ein traditionelles Holzofenbrot, dass gut und gerne 3-4 Tage frisch bleibt und auch noch gut schmeckt. Eine Woche halte ich aber für zu lange. Meine Oma (Jahrgang 1914, lebt noch!) sagte mir, dass Brot in diesen "früheren" Zeiten einfach auch noch im B- und C-Zustand gegessen wurde, weil es nicht in Frage kam, es wegzuschmeißen. Aber ein Brot, das über Tage oder sogar Wochen hinweg appetitlich frisch und lecker war, gab es auch damals nicht! Es war nur die Toleranzschwelle eine andere! Ein Brot, außen krustig, innen saftig frisch, über eine Woche hinweg und noch dazu ohne Chemie ist wohl eine Idee, die imho unserer Gedankenwelt von allzeit verfügbaren Frischwaren in gleichbleibend genormter Qualität entspringt.


    Ich für meinen Teil finde Südtiroler Schüttelbrot ganz gut! Das wird in Südtirol ZWEIMAL im JAHR gebacken... :eek ! Haltbarkeit sollte da wohl kein Thema sein :lol ! Es ist aber recht trocken.


    Hier findest Du auch ein Rezept dazu: http://www.engelmagazin.de/vegane-kueche-roland-rauter.html (NEIN,ich bin KEIN Veganer!!!)


    Mit den Anteilen Weizen-/Roggenmehl kann man etwas spielen! Portionsweise verpackt hält es auch längere Touren aus, da man ja dann nur das auspackt, was in 1-2 Tagen gegessen wird und dann ist es auch egal, wenn es etwas Feuchtigkeit "zieht"! Zumindest meine Erfahrung aus Südtirol. Es ist ausserdem schön trocken, so dass ich das Wasser im Brot nicht auch noch tragen muß. Am Abend vorher die Tüte/den Behälter geöffnet und schwupps...morgens ein Brot, dass soviel Feuchtigkeit enthält, dass ich es ohne Probleme zu meinen geliebten Eiern mit Speck appetitlich rösten konnte...oder einfach so essen, damit das Kauorgan etwas zu tun hat (regt den Speichelfluß an ;) )!


    Viel Erfolg und eventuell viel Spaß beim ausprobieren (...vergiß aber den Südtiroler Brettl-Speck dazu nicht ;) !)


    Lederstrumpf

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    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

  • Das klingt gut! Ich habs sogar schonmal gegessen, glaube ich... War als Kind oft da unten mit den Eltern wandern... Brettlspeck... mjam...


    Eine Woche FRISCH ist nat. illusorisch im Sinne von "Saftig und gut"... Auf Tour ist für mich frisch= nicht zu trocken oder ausgetrocknet oder sonstwie "gammelig"... Mit besagtem Backwerk das man im Handel bekommt ist man da aber halt meist schnell auf der "Ausgetrocknet" oder "Schimmlig"-Seite...


    Da ich Anfang April ne Woche Urlaub hab werd ich da wohl mal ein wenig rumtesten :hobo :schnitz

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  • Da ich Anfang April ne Woche Urlaub hab werd ich da wohl mal ein wenig rumtesten


    Ich erwarte Hinweise, Ergebnisse, Tipps, Erfahrungen.......usw. :lol Interessantes Thema, würde mich freuen, wenn Du von den gemachten Erfahrungen etwas preisgeben würdest! :daumen


    Viel Erfolg!
    Lederstrumpf

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  • Ein Brot, das ohne Probleme 4-5 Wochen haltbar ist, ist das bei uns im Schwäbischen zur Weihnachtszeit allseits beliebte Hutzelbrot. Hutzeln sind eine Art kleiner, sehr saurer Birnen, die man nur gebacken runterkriegt: die Alb lässt grüßen.
    Es ist also ein Früchtebrot und daher nicht jedermanns Sache.


    Rezept


    Grüßle,


    DW