Beilumbau

  • Auf Anregung und Wunsch eines einzelnen Bushdoctors hier ein paar Bilder meines umgebauten Küchenbeils von Hornbach.
    Laß euch nicht täuschen, das ganze ist handlicher und kompakter als es auf den Bildern wirkt.
    Der Umbau bestand aus folgenden Punkten:


    - entfernung des oberen Horns der Schneide
    - entfernung der knallroten Farbe (wo es möglich war ohne größeren Aufwand zu betreiben)
    - neu profilieren der Schneide (ausdünnen des Blattes und anbringung eines flacheren Schneidenwinkels)
    - schärfen der Schneide auf annähernd Rassierschärfe


    Länge des Ganzen: ca 35,5cm
    Länge der Schneide: ca 8,5cm
    Dicke des Blattes : am Öhr ca 1,5cm
    7mm vor der Schneide (Beginn des neuen Anschliefs) ca 3mm

  • :skeptisch


    Ich finde, wenn man einem von etwas Selbtgebautem oder Umgebautem erzählt, dann muß man es auch zeigen!
    Ein Bild spricht mehr als 1000 Worte.


    Sieht doch gut aus das Ding, jetzt noch mit nem Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine drüber und das Ding ist blank.


    Gruß Bushdoc

    Auch dieses Jahr bietet Bushdoc´s School of advanced Survival and Bushcraft wieder folgende Kurse an:
    -Bushcraft ohne Busch
    -Survival ohne zu überleben


  • Das gewicht de beils mit der Angabe 600g stimmte schon beim kauf nicht. ich weiß nicht ob der Hersteller das gewicht allein auf den Kopf bezogen hat oder auf das gesammte Beil. Nach dem Umbau liegt das Gewicht derzeit bei Knapp 700g. Es ist aber wie ich schon schrieb für mich sehr handlich .
    Die Idew mit der Drahtbürste ist gut, Ich wollte mit einer Pollierscheibe und 2 unterschiedlichen Pollierriegen ran.
    Weil ich an der Stelle lieber einen gerade Rücken habe. Das kommt mir persönlich auch entgegen wenn ich das beil nutze um zb Löffel grob in Form zu bringen

    Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.

  • wozu ?


    Weil man dort nur schlechte Kraftausnutzung hat. Hab ich mit meinen alten Beilen, bzw. Billig-Westfalia-Beil auch gemacht. Schau Dir mal die Wetterlings-/Gränsfors-/Hultafors-/Sonstigefors-Beile und v.a. Äxte an. Daher der Umschliff, steht jetzt ja auch schön auf Zug und der Winkel der Schneide zum Stiel ist auch gut geworden (liegt ja etwa auf der Grenze zw. 1. und 2. Drittel der Schneide auf).


    @ Odin: Die Gewichtsangaben beziehen sich normalerweise auf den Kopf. Schönes Ding geworden.

  • Damit ist die meinem Fall obere Spitze der Schneide gemeint, Bei den (früh)mittelalterlichen Beilen und Äxten spricht man ab und an auch von Bart wenn nur eine Spitze nach unten verläuft

    Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.