Welchen Kompass könnt ihr empfehlen?

  • Hi miteinander!
    Ich bin auf der Suche nach einem tauglichen Kompass. Benutzen werde ich den hauptsächlich beim Wandern mit Karte. Muss jetzt kein super high-end Gerät sein, sollte aber schon zuverlässig sein und auch recht solide. Also auch mal runterfallen können ohne gleich kaputt zu gehen (nicht, dass ich das vorgab, aber ich wisst, wie das ist, irgendwann passierts).


    Beim Stöbern im Internet bin ich auf den hier gestoßen:
    http://www.ebay.de/itm/SILVA-Outdoor-Kompass-Ranger-S-Spiegelkompass-Neuheit-/180923886454?pt=DE_Sport_Camping_Outdoor_Camping_Zubehör&hash=item2a1fe76b76&_uhb=1#ht_1902wt_907


    Hat den jemand und kann berichten? Wäre super!
    Oder vielleicht ein anderes Model in der gleichen Preisklasse vorschlagen...
    Vielen Dank!

  • Erstmal ein herzliches :willkommen von mir.
    Wie sieht den deine hauptsächliche Anwendung (Wege/Pfade o. querfeldein laufen) des Kompasses aus, also welche Hauptaufgabe soll er wo (Nord- o. Südhalbkugel) erfüllen ? Daraus würde sich ableiten, ob du einen Kartenkompass, einen Peilkompass, eine Marschkompass etc. benötigst. In der Regel reicht für Europa ein Kompass im Bereich von 12 € (ganz einfacher Kartenkompass, z.B. Silva Field) bis 40 € (aufwendigerer Kompass, z.B. Recta DP 2) aus.
    Ich selber benutze allerdings den Recta DP 6 u. den Silva Expedition S, weil mir die Aussstattung gefällt.

  • Erstmal danke für deine Antwort.


    Ich lauf soweit möglich lieber querfeldein als auf Wegen. Es sei denn, ich bin mit viel Gepäck unterwegs, dann ist mir das zu anstrengend. Karte ist immer dabei, der Kompass sollte also eine durchsichtige Auflagefläche haben. Ich denke, ich werde mich hauptsächlich in Europa rumtreiben, wobei Kanada definitiv auch geplant ist. Also schon Nordhalbkugel.
    Allerdings, es gibt doch auch Kompasse, die überall eingesetzt werden können. Oder irre ich mich da jetzt?


    Einen Spiegel hätte ich auch gerne dabei, der hat ja noch andere Anwendezwecke als beim Peilen. Lupe wäre ebenfalls schön, aber nicht so wichtig.

  • ich verwende den suunto kb14.


    Das ist ein Artilleriekompass der sich für die Kartenarbeit meiner Meinung nach nicht sonderlich eignet ;)


    Wenn Du Dich abseits der Wege orientieren möchtest, sollte der Kompass auf jeden Fall eine gute Peilfunktion besitzen, ich selber benutze den Recta DS 40 (hier ein Archivfoto)


    Der kostet zur Zeit 20-30 Euro, funktioniert laut Hersteller sowohl auf Nord- als auch Südhalbkugel, besitzt eine feste Deklinationskorrektur (man kann also nicht die Nadel einstellen) und ist schön leicht sowie einigermaßen robust.


    Leider hat er keinen Planzeiger und das rechte Linealmaß im Maßstab 1:15.000 finde ich auch etwas seltsam, da topographische Karten im Handel meist 1:25000 oder 1:50000 haben ^^ Insofern würde ich bei dem Silva ruhigen Gewissens zuschlagen! Ich denke der wird Deinen Anforderungen genügen.

  • Hallole!
    Ich nutze einen Silva Ranger 25. Das ist ein Karten-Peil-Kompass mit Deklinationseinstellung, Planzeiger (1:25000 und 1:50000), kleiner Kartenlupe,Neigungswinkelmesser und Lineale in cm und Zoll. Außerdem hat er nachtleuchtende Markierungen und eine recht lange Anlegekante, was der Präzision gut tut, vor allem bei langen Kartendistanzen!


    Habe ihn seit fast 20 Jahren und er hat schon einiges mitmachen dürfen!!! Kein kaputtes Gehäuse, keine Blasen und auch sonst keine Ausfälle. Wenn Du Bilder möchtest, schick einfach ´ne PN. Von reinen Peil- oder Artilleriekompassen rate ich Dir ab. Planzeiger auf der Kompassplatte sind ein nicht zu unterschätzendes Plus. Bedeutet ein Geodreieck oder ein selbstgebasteltes Planzeiger-Utensil weniger auf Tour! Kartenarbeit unterwegs ist immer eine Sache, bei der sowohl die Peilfunktion, als auch die Kartentauglichkeit eines Kompasses nicht zu kurz kommen sollte! Ein reiner Peilkompass leistet keine vernüftige Kartentauglichkeit und mit einem reinen Kartenkompass lässt sich schlecht peilen. Das ist zumindest meine Erfahrung und der Ranger 25 ist für mich die "eierlegende Wollmilchsau" :lol !


    Grüße
    Lederstrumpf

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    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

  • Probier doch mal die Suchfunktion oben rechts aus! Unter dem Stichwort "Kompass" kommt da ganz viel, z.B. das hier: http://bushcraftportal.net/for…hread/&postID=425#post425


    Ich bevorzuge nach wie vor die Kompasse von K&R. Der kleine "Lumo Tec" ist genial. Die zivilere Variante "Alpin" ist etwas größer.


    Wir können ja auch gerne wieder mal ein Training zur Orientierung machen. Da kannst du dann verschiedene Kompasse ausprobieren.



    Lieben Gruß,


    Westwood

  • Hallo nochmal,



    Das ist ein Artilleriekompass der sich für die Kartenarbeit meiner Meinung nach nicht sonderlich eignet ;)



    Den KB 14 benutzen wir seit Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr bei der Kartenarbeit im Suchdienst und bei der Vorbereitung zum Funkabzeichen und sind bis jetzt immer ohne großes Geschütz ausgekommen. :unschuld


    Lieber WildHog! Mich würde interessieren in welchem Rahmen und Ausmaß Du Erfahrungen mit dem KB 14 sammeln konntest?


    Für OL verwende ich auch einen kleinen Plastik-Recta, wenns schnell gehen muss und jedes Gramm stört; ohne Zeitdruck und Laufschritt ist mir der Suunto lieber, weil er robuster und griffiger ist (von der Genauigkeit ganz zu schweigen). :)

  • ich Nehm für die Kartenarbeit auch lieber was anderes(Rekta Dp6,manchmal den DS100-der ist allerdings nicht das gelbe vom Ei), aber mein KB20 Handpeilkompass, mein absoluter Favorit !!! (was zum 14er ja kein grosser Unterschied ist) ist dafür auch geeignet!


    Artelleriekompass hin oder her - Mir leistet er sehr gute Dienste !

    "Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern!
    Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst."


    Love many, trust few, and always row your own boat. The more you know, the less you need!


    DES KELTEN SEITE

  • Lieber WildHog! Mich würde interessieren in welchem Rahmen und Ausmaß Du Erfahrungen mit dem KB 14 sammeln konntest?


    Meine Erfahrungen sind ebenfalls bei der Feuerwehr gemacht und wir haben vor ein paar Jahren beim Funkerlehrgang verschiedene Kompasse ausprobiert. [edit]Die jährlichen Funkerlehrgänge finden bei uns in der LG statt, so dass ich dort auch des Öfteren mithelfen kann. Die Koordinatenübungen mit Realanfahrt der entsprechenden Punkte nimmt pro Lehrgang etwa einen Tag in Anspruch. Hinzu kommen KatS-Übungen auf Verbandsebene. Mit meinem Kompass kam noch jeder Anfänger gut zurecht, mit "Gehäusemodellen" lang noch nicht. An meinem stört mich wie oben geschrieben nur der Maßstab. Aber einem geschenkten Gaul...[/edit] Ein Kompass mit transparenter Grundplatte/Anlegekante und integriertem Planzeiger hat uns immer besser geholfen. Wie ich oben schrieb: MEINE MEINUNG. Hier ging es um die Anfrage nach einem geeigneten Kompass mit Priorität auf "Wandern mit Karte". Und da halte ich reine Peilkompasse wie den KB 14 für eben nicht geeignet. Genausowenig würde ich einen Kartenkompass empfehlen wenn man einen Kompass hauptsächlich zur Handpeilung benötigt. Wenn Du gut damit zurecht kommst ist es doch okay, es hilft mMn aber dem Fragesteller nicht sonderlich weiter wenn nun jeder aufzählt was er hat und sagt dass er gut damit zurecht kommt ^^

  • Ich habe wie Westwood auch einen K&R Alpin und bin sehr zufrieden damit. Den gibt's gelegentlich auch mal zum Schnäppchenpreis, weil der Hersteller eine sagen wir mal wenig Verkäuferfreundliche Vertriebsstruktur hat - hab so um die 30€ bezahlt. Konnte ihn letztes Jahr gegen diverse andere Modelle von Silva, Suunto, Recta & Eschenbach (Modelle hab ich vergessen, aber alles hochwertige Dinger mit Deklinationsausgleich und manche mit Globalnadel) testen und er hat exakt die selben Werte geliefert wie alle anderen Modelle (z.T. auch bessere). Alle Details zur ordentlichen Kartenarbeit sind ebenfalls auf der Bodenplatte. Was ich gut finde ist die etwas flachere Bauweise als die meisten Konkurrenten, die sehr lange Anlegekante für die Kartenarbeit und sehr viel fluoreszierendes Material. Angenehm ist auch, dass der Deklinationsausgleich ohne Werkzeug(chen) verstellt werden kann, Das Konzept ist zwar etwas anders als bei der Konkurrenz, aber ich kann damit schneller und intuitiv arbeiten. Was die beworbene thermoelastische Kapsel bringt kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen, aber im Tiefkühler bei -15° entwickelt sich keine Blase.



    Das Lernen einzelner, isolierter Bushcraftskills ist ähnlich wie das Anhäufen von unbenutzter Ausrüstung:
    ein recht kümmerlicher Ersatz für große Abenteuer...

  • Hi,
    ich kann Dir den von Dir selber raus gesuchten Silva auch nur wärmstens empfehlen. Benutzte ihn seit Jahren. (Genau genommen seinen Vorgänger) Kommt halt immer darauf an was man möchte. Ich mag einfach durchsichtige Grundplatten mit Planzeigern, da ich dann nicht noch ein Teil mit mir herum tragen muss, dass ich ohnehin nur verliere. Aufklapp barer Spiegel ist praktisch für Peilaufgaben und vor allem da er die Anlegekante des Kompass für die Kartenarbeit vergrößert.


    Aber vieles ist Geschmacksache. Viele schwören auf die DP Serie von Recta. Ich komme mit denen nur sehr schlecht klar. Was aber zeigt meine subjektiven Bedürfnisse und Erfahrungen müssen sich nicht mit Deinen decken.


    Vollkommen nutzlos sind in meinen Augen solche Arteleriekompasse, wie oben beschrieben. Jedenfalls für die Kartenarbeit. Wer damit zuverlässig arbeiten kann, hat meinen tiefsten Respekt nur Frage ich mich, warum man sich das Leben künstlich schwer machen muss.


    Grüße,


    Frank

  • Ich persönlich bin der Meinung das ein schnöder Kartenkompass für alles reicht. Ich bin die letzten 10(+) Jahre mit einem Marschkompass ohne Flüssigkeitsdämpfung "Marke Billig" unterwegs gewesen und habe mich nie verlaufen. Erst als mir Westwood an einem Treff einen K&R schmackhaft gemacht hat, habe ich mir einen K1 oder K1L gekauft (weiß ich gerade nicht auswendig). Spiegel und Gedröhns vermisse ich nicht.


    Ich gehe entweder nach Kompass oder Kompass und Karte. Also was du machen willst und nach dem was du schreibst reicht dir ein schnöder Kartenkompass. Kreuzpeilung und Marschrichtung einstellen geht damit wunderbar. Ein K&R K1 oder K1L reicht dir sicher und passt auch in deine Preisvorstellung und den kann ich dir uneingeschränkt empfehlen. Um die Hälfte günstiger, dafür auch ohne K&R Wasserdämpfung und nicht "Made in Germany", ist der Suunto A-10. Den hab ich geschenkt bekommen. Mit dem bin ich erst letztes Wochenende punktgenau ca. 5km durch den Wald gelaufen.

  • Der Suunto A-10 ist mein Liebling!
    Klein, handlich und robust. 3 Skalen (cm, 1:15000 und 1:25000). Decl. mit bis zu 60Grad Abweichung nicht einstellbar, aber aufgedruckt (das bischen rechnen wird wohl jeder können). Keine Lupe, aber bei 1:20000 Karten braucht man die eh nicht (Feuer bringt man damit übrigens auch nicht an). -30Grad im Auto machen dem genauso wenig wie 40Grad und runtergefallen ist er auch schon 100erte male, funktioniert hat er bisher immer und vor allem Präzise. Für 14.- Euro hier im Supermarkt kann man wirklich nicht klagen. Ein Nachteil möchte ich aber auch nicht verschweigen, er leuchtet nicht, das wäre bei Dämmerung und Dunkelheit Gold wert.


    Finnische Karten (ist ja auch ein finnischer Hersteller) weichen übrigens 27Grad vom KompassNord und ,wenn ich es richtig im Kopf habe, etwa 13Grad vom KartenNord ab (deshalb die Decl mit bis zu 60Grad). Um Papier zu sparen haben sie Finnland einfach ein "bischen" gedreht damit sie nicht so viel Russland oder Schweden auf ihren Karten haben (letzteres ist natürlich ein Witz, aber auf Nachfrage bekommt man von Vermessern keine andere Antwort). Bei 27Grad kann man an seinem Rädchen drehen bis es ausgeleiert ist.


    Mit einem Marschkompass kann man natürlich besser peilen als mit einem "normalen, reinen" Kartenkompass, aber ich frage mich wohin ihr Peilen wollt. Mit meinem Suunto A-10 und meinem Silva peile ich bei einer Kreuzpeilung mit 5-7km auf etwa 50-70m genau (kontrolliert mit einem Peilkompass und GPS, Schwiegerväter, Väter und Söhn spielen halt gern...) was bei einer 1:20000 Karte immerhin unter 5mm sind. Im Wald peilt man eh nur bis zum übernächsten Baum. Wer in der Regel von Gipfelkreuzen aus peilt hat natürlich andere Vorraussetzungen.


    Wo kommt eigentlich der Schmarn mit dem Suunto Kb-14 als Artilleriekompas her? Wird das in der Ausbildung bei der Feuerwehr so erzählt? Wenn ja, schönen Gruss das stimmt nicht. Er ist ein Peilkompass, ein sehr guter sogar, aber mit der Ari hat der eigentlich nichts am Hut (allerdings war er, und ist es teilweise noch heute Standardkompass beim finnischen Militär). An den kleineren Mörsern gibt/gab es oft Anschlagpunkte für einen Kompass, aber da geht (zumindest bei den mir bekannten) auch jeder andere. In der Regel nimmt man bei der Ari, von den Mörsern bis zur Langrohr Theodoliten mit oftmals integrierten Kompassen.
    Bei dem oben, von Basil verlinkten KB-14-6000 wäre ich vorsichtig, da ab einer gewissen Blasengrösse die Präzision Geschichte ist. Ich war heute extra wegen dem KB-14 beim Outlet von SA-Kauppa = MILLOG (dem zivilen Nachschub-Ableger des fin. Militärs) und hatte eine Kiste davon in der Hand (es hat mich halt interessiert, Montag ist übrigens Ruhetag, 40km gestern für die Katz). Ein paar zeigten in jede Himmelsrichtung, nur nicht nach Nord. Braucht wer ein Periskop vom Leo 2 oder einen Fernrohr zur opt. Entfernungsmessung? Ein paar unbrauchbar gemachte Mörser, gäbe es gerade auch, aber mit dem Import möchte ich nichts zu tun haben...


    Kurz und knapp: Peilen kann man auch recht gut mit den normalen Kartenkompassen, bis 3km sollte das eigentlich selbst für einen weniger geübten gut möglich sein, es muss also nicht unbedingt ein Peilkompass mit Spiegelchen sein. Alles was ein Scharnier hat kann und wird irgendwann abbrechen. Manche Kartenkompasse besitzen auch ein Kimme-Korn oder 3-Punktvisier. Nichts zu klappen, nichts zu brechen und dünner (Produktnamen kann ich jetzt gerade aber nicht liefern, da müsste ich erst in den Shop des örtlichen Vermessungsamtes und meinen Silva finde ich in meinem Saustall gerade nicht).
    Vorsicht bei gebrauchten KB-14 mit Blasen.


    Gruss


    Nachtrag: Der Ranger ist sicher auch nicht schlecht, viel Spass damit.

  • Hallo und sorry wenn ich diesen Thread mal highjacke, aber ich benötige ne Entscheidungshilfe, da ja bald Weihnachten vor der Tür steht und mir meine Eltern gerne was schenken wollen was ich auch brauchen kann, dachte ich, da ich bis jetzt immer so einfache Karten oder Marschkompasse hatte, es könnte mal etwas Besseres sein, wo nicht nach 1-2 Jahre Luftblasen drin sind. Budget ist so um die 100€.
    Ausgesucht habe ich mir den Recta DP6 G und den K&R Meridian.
    Karte und Kompas ist jetzt nicht grad mein größtes Hobby, aber ich navigiere auf Touren gern danach, bzw.
    ist mir ne Karte und ein Kompass lieber als ein GPS.


    Wäre euch dankbar wenn ihr mir bei meiner Entscheidung helfen könntet.


    Gruß Bushdoctor

    Auch dieses Jahr bietet Bushdoc´s School of advanced Survival and Bushcraft wieder folgende Kurse an:
    -Bushcraft ohne Busch
    -Survival ohne zu überleben


  • Den DP 6G kann ich empfehlen. Ich nutze ihn für längere Touren. Er ist überall auf der Welt einsetzbar, die Missweisung kann justiert werden. Durch die Lagerung der Kompassnadel gibt es keinen Reibekontakt mit dem Gehäuse und somit eine potentielle Fehlerquelle weniger. Mit dem Kompass lässt sich gut peilen, da Kimme und Korn angebracht sind und gleichzeitug ein Spiegel dafür sorgt, dass man die Kompassnadel ordentlich sieht. Das Gehäuse ist kompakt und schützt den Kompass recht gut. Der DP 6G lässt sich auch zur Kartenarbeit verwenden, da er über eine Skalierung an der Seite verfügt. Etwas unbequem hierbei ist allerdings die Tatsache, dass er nicht durchsichtig ist. Ich persönlich habe für die Arbeit mit Karten noch einen billigen, durchsichtigen Kartenkompass im Gepäck, wenn ich länger auf Touren gehe.


    Liebe Grüße,
    DW

  • Hey Doc,


    ich habe wohl so seit 15 Jahren den DP65 im Einsatz, ist wohl der Vorgänger zum 6G? Der hat jedenfalls die gleiche Form und die weltweit verwendbare Turbo20-Nadel (heute Global-System genannt). Hab den Kompass auch auf der Südhalbkugel eingesetzt. Funktion sehr gut, Gehäuse sehr kompakt und erstaunlich stabil (hätte ich aufgrund der Optik nicht erwartet - aber dadurch gehe ich natürlich auch stets gut damit um). Bezüglich Kartenarbeit: Den Spiegel kann man (zumindest beim DP65) in das Gehäuse hineinschieben, da die Kapsel durchsichtig ist geht so der Einsatz auf der Karte einigermaßen - ist das bei Deinem nicht so, Waldschrat? Anyway, auf Karte natürlich ne Krücke im Vergleich zu einem richtigenKartenkompass.


    Zum Meridian kann ich leider nichts sagen, wirkt aber sehr stabil. Hat sehr starke Ähnlichkeit mit diesem Huntington-Militärkompass:
    http://www.amazon.de/Huntingto…AAQPC/ref=pd_sim_sbs_hg_5
    Weiß da jemand mehr dazu? Plagiat? Lizenzbau?