• Feuerstahl im Set mit klappbarer Reibeklinge (Aus einem alten Sägeblatt) mit Zunderdöschen
    Als Material diente ein Hammerstiel aus Eschenholz.


    Bei Fragen schreibe ich gerne mehr dazu, falls es sich nicht selbst erklären sollte.

    Versteht mich nicht falsch ABER Erbswurst ohne Beef Jerky ist theoretisch möglich - Aber sinnlos!!!

  • Sieht Super aus vielen dank dafür. ist viel selbsterklärend trotzdem würde ich gern mehr Bilder sehen und Infos :-)


    Gewicht z.b oder Einzelteile genau etc. Und wurde er schon draussen getestet ?


    Horrido
    Dicon

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    "Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu
    Euch!....Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.."

  • freilich getestet...
    im trockenen Zustand und nach dem es über Nacht im Regen lag...alles fein...nur der Starter klemmte etwas beim rausziehen - aber auch das hielt sich in Grenzen!
    Das einzige was mich noch stört ist das federn des Metallteils (ein Stück Sägeblatt einer Bügelsäge, bei welchem ich die Zähne abschliff) dadurch wird der Zunder ab und an aus der dafür vorgesehenen Mulde katapultiert, wenn man nicht vorsichtig ist!


    Also wird entweder ein zweites Stück Sägeblatt zur Verstärkung auf das andere gepunktet oder eine Klemm-Steckhalterung für den Zunder entworfen werden.


    Vom Gewicht ist es, mit voller Zunderdose, wie ich dir ja schon schrieb, leichter wie mein Zippo-Feuerzeug!
    Weitere Bilder folgen gerne, sobald die Technik wieder mitspielt wie sie soll!

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    Edited once, last by wandervogel ().

  • Absolut berechtigte Frage:
    Als Hauptpunkt war für mich ausschlaggebend das ich alles zusammen habe, was ich brauche, also Zunder, Klinge und Starter.
    Dann kam noch der Punkt dazu, das ich mir nicht immer die Messerklinge zusiffen wollte beim Feuer machen.
    Und das ich so auch meine Tochter Feuer machen lassen kann ohne ihr gleich mein Messer geben zu müssen (das ist recht scharf!!)
    Zudem hast du so für den absoluten Notfall ein Stück Holz dabei, von dem du dir ein paar Späne abschaben kannst, wenn dein Zunder alle oder nass ist!


    Mit eine Anregung waren diese "Trapper-Feuerzeuge" also "all-im-one Dosen" in denen man früher sein ganzes Zeug zum Feuer machen hatte...allerdings will ich keine Dose mit mir rumschleppen in die alles rein passt, und die endlos am klappern ist, so ist das ganze recht handlich untergebracht!

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  • Danke für die Antwort!
    Sehe ich das richtig das Du den Feuerstahl quasi zwischen das Holz und der Reibeklinge durchziest (daher die Kerbe im Holz) und der Zunder ist in dem kleinen Loch und wird dann durch den entstehenden Funken entzündet?
    Das ist richtig gut. So werde ich das auch mal probieren. Bisher haben meine Versuche mit Feuerstahl eher schlecht als recht funktioniert.

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • ne nicht ganz...du klappst diese klinge hoch und ziehst den stahl trüber...in der kleinen mulde ist der zunder...ich mach nochmal bilder morgen...die erklären wie genau

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  • Ich finde das auch eine sehr schöne Idee, freue mich aber auch auf weitere Fotos. Das mit der Zunder-Mulde hatte ich so gar nicht gesehen :-)
    Aber wie bewerkstelligst du es, dass der Feuerstah nicht andauernd aus dem Holz rutscht?

    Gruß


    Flex


    -----


    „Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
    Benjamin Franklin

  • moin, ganz einfach, nennt sich "presspassung" der stahl hat einen durchmesser von 6,3mm soweit ich mich erinnern kann, also hab ich das Loch erst einmal auf das Maß der Querschneide vorgebohrt, dann auf 6mm erweitert und zum Schluss in Einzelschritten von 1/10mm auf 6,2mm Endmaß gebracht und den Bohrer leicht verkantet bis es passte - Klingt etwas aufwendig, ist aber an sich relativ einfach und hält echt gut, da du den stahl eh nur ganz selten über die komplette länge ziehst, ändert sich auch der Durchmesser im letzten Viertel nicht, so bleibt er immer schön im Holz stecken - ohne das du ihn zusätzlich fixieren musst!

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  • Sind alles Handybilder, daher ist die Auflösung nicht die beste...



    Dort Wird der Stahl über die Reibeklinge geführt



    Detail der Führungsposition



    Eingeklappte Klinge



    Offene Klinge



    Zunderdose



    Seitenansicht mit Detail der Klingenbefestigung



    Detail Zundermulde und offene Klinge



    Fast fertiges Mittagessen (mit Fingern im oberen und linken Bildrand) *g


    Bei weiteren Fragen einfach melden....

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    Edited 2 times, last by wandervogel ().

  • Vielen dank für die Bilder nun sag uns aus was ist die Dose und wie baut man sie ;) bitte


    Horrido
    Dicon

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  • Mann Mann Mann Wandervogel !


    Kannst Du solche Threads nicht einfach lassen ??



    JETZT MUSS ICH SCHON WIEDER BASTELN !!



    Spass beiseite - finde diese Idee gut !


    Bin grade dabei einen für meinen grossen LMF zu bauen . Diese Mulde für den Zunder -- einfach und genial !
    Wollte zuerst so ein Teil aus einem 15mm Alublock fertigen, aber der Gedanke , immer etwas trockenes Holz in der Tasche zu haben liess mich davon abkommen !


    Noch ein Tip - der Firesteel wird mit der Zeit im Loch eh Lose -- also einfach auf Mass bohren und den Steel mittels ´nem Stück Bungeecord sichern -- dann verliert man den nicht so schnell.

    "Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern!
    Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst."


    Love many, trust few, and always row your own boat. The more you know, the less you need!


    DES KELTEN SEITE

  • Die dose ist aus Kunststoff ähnlich wie ineinander filmdose - im Deckel ist ein kleines loch durch das der haken mit der öse kommt und innen im Deckel ist ein Stück holz an den der haken geschraubt ist...!

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  • Du, was meinst du warum die dose an ne gummiband hängt? Wenn der stahl ausfallen sollte würde ich jetzt das holz ohne stahl in Wasser legen, damit es auf geht!

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  • Ah interessant! Quasi wie die Kerbe beim Feuerbohren, in der sich das "erbohrte" sammelt und anfängt zu glühen.
    Eine ganz tolle Idee! Danke für die Anregung :)

    Liebe Grüße


    Erst wenn der Boden trocken ist, lernen wir das Wasser zu schätzen! (Benjamin Franklin)

  • Anbei noch ein paar Bilder von der Dose und deren Inhalt und Aufbau...



    Deckel der Dose und Bungeecordbefestigung der selbigen am Holz



    Zunderdose mit Inhalt und Darstellung der Fixierung der Öse (Ja, mein Zunder sieht fast immer so aus!!!)



    Deckel mit dem besagten Holzstück zur Befestigung


    Und um der Frage gleich vor zu greifen,
    warum denn mein Zunder aussieht wie vergammelte Blumenerde oder Großvaters Kompost...


    Der Zunder besteht aus:
    Den Schnitz-Spänen abgebrannter Streichhölzer, Birkenrinde, Magnesium-Spänen, Resten vom Bio-Grillanzündern (aus in Fett getränkten Pflanzenfasern), zerstoßenen Hanfsamen, diversen Nadelbaumharzen, (welche in Benzin aufgelöst wurden) und verkokter Baumwolle...es waren alles Reste von Zunder, die ich übrig hatte! Ich hab das ganze dann gut mit einander verknetet, das Benzin verdunsten lassen (damit es die Dose nicht evtl. anlöst) und den Kram in die Zunderdose gestopft.
    Der Mischzunder klebt, durch das Harz, echt gut zusammen ohne dabei "Unfluffig" zu werden und geht auch richtig schnell an - Der "Nachteil" daran ist, man hat meistens dreckige Finger - aber wen juckt das schon, wenn man auf Tour ist und Feuer will???


    Ach ja...geruchlich ist der Zunder irgendwo angesiedelt bei, einer total ekelhaft, vergammeltem Frittenbude die mitten im schönsten Nadelwald steht!
    Nicht unbedingt lecker...aber...Es ist ja auch nur Zunder und nichts was man als Deo verwenden will....!


    Nachtrag zum Holz:
    Es ist Eschenholz von einem 28cm langen Hammerstiel, mit 200g Gewicht (DIN 511) <- Steht jedenfalls drauf!
    Das verwendete Stück ist ca. so lang wie ein normales Einwegfeuerzeug.

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    Edited 2 times, last by wandervogel: Nachtrag ().