Paddeln an der Mecklenburger Seenplatte

  • Da meine geplante Tour Ende April wortwörtlich ins Wasser gefallen ist, habe ich die "Schönwetter-Phase" der letzten Tage ausgenutzt, um das Boot mal wieder für ein paar Tage nach MäckPomm auszuführen. Abschließend bleibt mir zu sagen, dass das Wetter einfach "zu schön" war. Bei über 30 Grad sind einfach zu viele Leute unterwegs (auf dem Wasser und Abends auf den Zeltplätzen). Trotzdem war es klasse. Ich spare mir, eine genaue Streckenbeschreibung einzustellen und lasse ein paar Bilder sprechen.













    Demnächst werde ich in dieser fantastischen Paddelregion auf jeden Fall nur noch im Frühjahr oder Herbst eintrudeln (wie bislang). Da hat man die Seen und Zeltplätze in der Regel für sich alleine oder ist unter Gleichgesinnten.

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

    Edited once, last by smeagol: Ergänzung ().

  • Hallo smeagol,
    das sind tolle Bilder, da keimt Vorfreude in mir auf, da will ich nächstes Jahr hin.
    Frage: ist es dort "Pflicht" auf Campingplatz zu gehen? In einem Nationalpark natürlich selbstverständlich!
    Übernachten "sonst wo" mit Tarp ok oder wird das "geahndet"?
    MeckPomm ist halt nicht der Inarisee.

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • Tja in der Hauptsaison hat man da oben nirgendwo Ruhe da isses wirklich besser man nimmt sich was wärmeres zum Anziehen mit und fährt im Herbst -- traumhaft !!
    Hattest aber sicher trotzdem eine nette Zeit.


    Tolle Bilder - Hehe - nun weiss ich auch wofür der dämliche Deckel an der Amipfanne gut ist !!

    "Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern!
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    DES KELTEN SEITE

  • TappsiTörtel
    Offiziell "dürfen" darf man nicht. Ich habe mich mit einigen erfahrenen Wasserwanderern unterhalten. Viele sehen das recht entspannt, kennen aber die Problematik, dass es auch geahndet wird. Unter dem Aspekt, dass es sich hier um einen sehr stark frequentierten Nationalpark handelt, sehen die Rastplätze (keine offiziellen Biwakplätze) und möglichen Anlandungsstellen auch aus (unzählige "wilde" Feuerstellen). Ich persönlich würde es in dieser Region nicht machen. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Falls du im Sommer im Wald ein Tarp aufschlagen willst, vergiss nicht ein Mückenzelt mitzunehmen!

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

  • smeagol:
    Ja, das mit den Mücken kennt man ja aus Lappland etc. Das ist man ja gewohnt. Werde aber sicher eher im späteren Herbst dort sein.
    Wo viele Leute sind ist es ja leider ein Problem mit dem "spurenlos" wieder verschwinden, viele denken da halt nicht dran. Feuer mache ich natürlich nur im Hobo mit Unterlage und selbstverständlich bleibt nix liegen (ausser das Gras fürn paar Stunden wo ich gelegen habe).
    Bei einer kurzen Auszeit im Jahr, die möglichst ruhig sein soll, zieht es mich halt nicht auf einen Campingplatz!
    Die Vernunft sagt natürlich trotzdem dorthin zu gehen!

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • jackknife: Nein. Es handelt sich um den "Forsthof Schwarz" am Zethnersee. Eigentlich ein nettes Camp für Kinder- und Jugendgruppen mit großem aufgebauten Tipilager. Im letzten Jahr hatte ich den Bereich für die Wasserwanderer fast für mich alleine. Diesesmal war dort ganz schön was los, weil die Horden von Kids ihren Wasserspielplatz direkt vor den Zelten der Paddler hatten. Zum Glück kehrte mit beginnender Dunkelheit dann wieder Ruhe ein.

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

  • Ich fürchte das du ich bei dem Stau nicht irrst... ich hab massig Angst das das nächstes WE so ählcih aussieht... Dann seh ich schwarz für den ein oder anderen Eigenbau.


    Aber sehr schöne Fotos und das macht schon Lust auf Wasser... :D

  • ist wohl ein normaler Anblick zur Ferienzeit in den Schleusen. An der Dimitzer Schleuse habe ich mal einen AStau gesehen, wo die großen Boote sogar über 4 h warten mussten.
    An den großen Schleusen in Schweden im Dalsland hat man das auch oft in der Hauptsaison, Gustavsfors und Krokfors sind oft sehr frequentiert um in den Vestra oder Östra zu kommen.