umgebung burg hohenklingen stein a rhein

  • anfang november machten roli und meine wenigkeit eine kleine tour im gebiet hohenklingen stein a rhein.



    wir wollten auch mal die sandsteinhöhlen in der gegend „erforschen“ die höhle die wir zu gesicht bekamen war nur ein grosser raum und eher kein muss für höhlenenthusiasten.



    danach suchten wir ein schönes plätzchen für unser nachtlager, dichter buchenwald und dichter nebel begleitete uns über die zwei tage was zur folge hatte, dass es, ähnlich wie im tropischen urwald, ständig tropfte.
    nach längerem suchen wurden wir fündig und richteten uns ein.



    holz gab es in mengen allerdings alles tropfnass aber für uns kein problem mit einem wachszunder ein feuer zu entfachen.


    wir waren beide mit tarp ausgerüstet und ich wollte zusätzlich mein golitemückennest 2 testen.


    roli entschied sich, trotz permanenten tropfen für die hardcore version, also nur dünne bodenmatte mit schlafsack und liner.
    es war ein super gemütlicher abend mit wunderbaren feuer und natürlich super stimmung, hauptthema war omega und da kann man sich problemlos stundenlang amüsieren... ^^



    irgendwann krochen wir in unsere säcke und haben trotz eulengeheul wunderbar geschlafen.


    gegen 8uhr bin ich aufgewacht und roli schlief immer noch tief.


    da wir ein bisschen knapp an holz waren dachte ich mir, los gehts, holz holen und mit einem schönen warmen feuer roli wecken.


    ich bin losgezogen und habe jegliche vorsichtsmassnahme ausser acht gelassen. in unbekannten, dichten wald breche ich sonst zweige an damit ich den weg zurück wieder finde aber ich dachte......



    schnell hatte ich mein holz beisammen und.........genau.........ich fand das lager nicht mehr.


    nach mehrmaligen versuchen in verschiedenen richtungen das lager zu suchen gab ich auf, setzte mich auf eine baumstrunk, rauchte gemütlich eine und rief nach roli....


    irgendwann hörte er mich, dachte aber es wäre ein wanderer mit hund und reagierte auf mein rufen nach 20 minuten........



    ich war keine hundert meter vom lager entfernt!



    keine besondere leistung für einen, hm, profibushcrafter......aber es hat mict gelehrt, wegmarkierungen nie vergessen.


    vielen dank für eure aufmerksamkeit und


    liebe grüsse


    michael

  • Ein toller Beitrag, vielen Dank dafür!


    Das klingt ja nach einer netten Tour ;). Das Problem mit dem "verlaufen" hatte ich schon in den Vogesen. Da hatten wir in einer Felsspalte übernachtet und ich wollte auch nur schnell etwas Holz sammeln gehen... als ich dann versuchte zurück zu gehen merkte ich das es geschätzt 50 Felsspalten hätten sein können. Zum Glück lag (durch einen riesen Zufall) der Regenschutz von einem der Rucksäcke vor der richtigen Felsspalte.


    Mir wurde da aber auch ganz anders ;)


    Liebe Grüße


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    miteinander-füreinander


    Als ich den Schädel im Wald fand, rief ich zuerst die Polizei. Aber dann
    wurde ich neugierig. Ich hob ihn auf und fragte mich, was das für ein
    Mensch war und wieso er ein Hirschgeweih trug.