Hobo Kocher

  • Da mir die teile auch sehr gut gefallen . Hab ich heute da es zu warm war um draußen was zu machen , bin ich in den kühlen Keller und hab mir auch mal einen gebaut.


    Hobo


    Die Tür ist noch nicht erprobt


    Hobo


    Ob genug Belüftungen drin sind weiß ich auch noch nicht aber werde das teil heute Abend testen, wenn es nicht mehr zu warm ist.


    Grüße Walter

    Wer durch das Leben hetzt, eilt nur dem Tod entgegen.

    Edited 2 times, last by Ilves: Auf Wunsch des Erstellers den Textaufbau überarbeitet. ().

  • Hab ihn gestern Abend noch getestet , die Tür ist aber noch nicht ausgereift muss ich sagen.
    Wenn Hobo am brennen ist kann man nur schwer die Tür zu machen. Aber ich bin zufrieden mit meinem ersten Versuch.


    Hobo


    Hobo

    Wer durch das Leben hetzt, eilt nur dem Tod entgegen.

    Edited once, last by Ilves: Auf Wunsch des Erstellers den Textaufbau überarbeitet. ().

  • Entsorgen eines Aktenschrankes fiel mir ein Stück 1mm Stahlblech in die Finger und ich hatte daraufhin die Idee, mir den Hobokocher von razorG nachzubauen.


    "Hobo Kocher aus nichtrostendem Stahl " von razorG:



    [Biete] Hobo Kocher aus nichtrostendem Stahl


    Da das Mitglied razorG seit Ende März nicht mehr im Forum online war, habe ich mir die Freiheit dazu genommen, seinen Plan, den er gepostet hat, zu benutzen. Er ist an seinen Beitrag oben als .pdf angefügt


    Das Unterfangen hat sich als sehr einfach und schnell herausgestellt, deshalb poste ich hier die Schritte dazu.


    Die ausgedruckte 1:1 Schablone auf das Blech übertragen. Dann mit der Flex (1mm Scheibe) am festgeklemmten Blech entlang der Linien ausschneiden. (Mein gefundenes Blech ist weiß lackiert; sieht auf den Bildern aus wie Papier)



    Die ausgeflexten Bleche müssen sehr sorgfältig entgratet und die Stecklaschen evtl.mit einer Eisensäge angepasst werden:



    Aus einem Lochblech habe ich mir ein Stück für den Glutrost geflext




    Nachbau und Original:



    Der Nachbau hat mit Vorbereitung deutlich weniger als zwei Stunden gedauert.
    Ich habe den selbstgebauten Kocher danach auch ausprobiert (leider ohne Bilder) und ihm ordentlich eingeheizt. Die 1mm Bleche haben sich so gut wie nicht verzogen!


    Viele Grüße von Parzival :bcplove


    P.S. Meine Version in 1mm wiegt genau 539g. Das Original in 1,5mm Edelstahl 750g.

  • Die pdf ist eh von der Site von Zenstove und zur weiteren Verwendung/Nachbau freigegeben !


    1mm-- muss ich auch machen !


    Meinen Aluhobo konnte ich wegen dem Mistwetter noch nicht befeuern.

    "Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern!
    Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst."


    Love many, trust few, and always row your own boat. The more you know, the less you need!


    DES KELTEN SEITE

  • Bin ja erst ganz kurz hier im Forum angemeldet. Durch die vielen Projekte von Euch bin ich auch ganz beflügelt an mein erstes MYOG mit Metall als Grundstoff. Habe kaum Werkzeug, kaum Erfahrung, nur viele Vorstellungen was am Ende rauskommen soll.


    Jo, jetzt isses fertig, will Euch mal teilhaben lassen und vielleicht kann ich so ja auch dem ein oder anderen ne neue Idee weitergeben. das würde mich freuen!


    Das Vorhaben:
    Hobo aus dem altbewährten IKEA Ortning.


    Anforderungen und Funktionen:

    • auf jeden Fall deutlich unter 200g komplett
    • kein kompliziertes Werkzeug (habe mir einen Dremel geliehen). Ne Feile, Säge, Schraubenzieher hatte ich dann doch noch
    • kein zusätzlicher Topfhalteaufsatz oder sonstige lose Teile die verloren gehen könnten
    • guter Zug durch schliessbares Holznachlegeloch

    Hier seht ihr erst mal die 3 ineinander steckbaren Teile:


    Der Ortning, alles rausgedremelt was nicht gebraucht wird: Holznachlegeloch, Boden, zusätzliche Luftschlitze ganz unten und oben, Führungsspalte für die Schiebetür.
    Ein Boden aus einem zweiten Ortning.
    Ein Blechring der optimal in den Ortning passt mit ausgedremelter Aussparung für das Holznachlegeloch. Hierfür passt eine Standardkonservendose mit 1500g Inhalt absolut passgenau. Der gebördelte Rand muss weg.
    (Hab eine mit Chili Konkane gekauft und auf einmal runtergeschluckt.) :kotz


    Hier noch mal genauer der bearbeitete Ortning:


    Als Auflage für den Feuerrost einfach 3 Edelstahlschrauben je 3 cm lang mit Sprengring und Mutter innen.
    Ein Blech das die Löcher des Ortnings rechts neben dem Holzloch abdeckt ist ebenfalls an diesen Schrauben befestigt. Mehr Befestigung braucht das nicht. Wird zusätzlich von der Schraube am Blechring die durch den Führungsschlitz stekt gehalten.
    Die Auflage des Feuerrostes:


    Hier steckt der Türring bereits im Inneren:


    Meine Finger halten den Griff zum Schieben.
    Ganz nach rechts geschoben, der Blechring rotiert also im Inneren des Ortning, ist das Holznachlegeloch geschlossen.


    Es sind jetzt nur noch die Belüftungen unten unter dem Feuerrost und oben zum Abzug offen.
    Zum Holz nachlegen den Blechring einfach wieder zurückschieben um das Holzloch zu öffnen.
    Nun, der Metallbauer unter Euch sieht sicher das ein Stümper am Werk war. Krum geschnitten auch mal zu weit geschnitten, ... naja, was solls, dafür ganz individuell :lol . Ich freu mich das ichs hingekriegt habe!
    Hier noch der Beweis das es unter 200g wieget:


    Jetzt muss ichs bloss noch testen :feuerbohr und ordentlich einheizen.
    Hoffentlich kommt genug Luft durch wenn der Topf direkt auf dem Rand des Ortnings steht.
    Was ich noch verbessern will (nach dem Test):

    • Den Rand auf dem der Topf steht mit einer kleinen dreieckigen Feile als kleine spitzte Zähne zurecht feilen damit der Topf nicht so leicht rutscht.
    • Den inneren Blechring und das Abdeckblech neben dem Holzloch aus leichterer Edelstahlfolie ersetzen. Ist haltbarer und etwas leichter.
      (hat jemand von Euch Erfahrung ob das Blech einer Konservendose bei häufigem Gebrauch schmilzt oder sich verzieht?)
    • In den inneren Blechring Löcher bohren die versetzt zum Ortning stehen (weniger Material also weniger Gewicht).

    So, genug des langen Textes! :schlaubi


    Verbesserungsvorschläge von Euch sind natürlich sehr willkommen.
    Schönen Abend noch!
    :winken Tappsi

  • Noch eine weitere Verbesserung / Änderung habe ich vergessen:
    Der Feuerrost bekommt drei kleine Einkerbungen im Anstand der Auflageschrauben. Dann kann der mit ner kleinen Drehung ganz nach unten gelegt werden und es passt beinm Transport mehr Kleinkram ins Innere des Kochers. Jeder Zentimeter muß schliesslich ausgenutzt werden.

  • Hallo zusammen,
    nachdem hier weiterhin so fleissig an den verschiedensten Hobo Kocher Modellen gebastelt wird, dachte ich mir das es so langsam mal wieder Zeit wird meinen Alten Hobo zu überarbeiten.
    Zwar war ich in den Punkten Maßen und Belüftung ziemlich zufrieden
    aber beim Gewicht des 2.0 Hobos (300gramm) glaubte ich noch ein wenig einsparen zu können und damit gleichzeitig auch die belüftung weiter verbessern zu können


    Die Veränderungen zum 2.0 Hobo
    der Boden wurde etwas erhöht um eine bessere durchlüftung von unten zu gewährleisten
    die Auflagen der Pfannen liegen durch eine schräge abkantung weiter auseinander wodurch ein rauchen des Hobos beim kochen weiter vermindert werden soll
    die Standfüße liegen weiter auseinander
    die Bodenplatte hat mehr luftlöcher und diese sind auch größer


    Das Ergebnis:
    Rio Hobo 3 (1) Rio Hobo 3 (2) Rio Hobo 3 (3) Rio Hobo 3 (4) Rio Hobo 3 (5) Rio Hobo 3 (6)


    liebe grüße stefan

  • Gestern war ich den neuen Kocher gleich mal ausprobieren
    Und was soll ich sagen ? ich bin begeistert!


    die kleinen Verbesserungen haben sich Ausgezahlt ... Wie erwartet hat sich die durchlüftung erheblich verbessert.


    auch der Aufbau gestaltet sich, aufgrund der veränderten Position der Nasen zum Einhaken, viel einfacher...
    Die alten Modelle waren bis zum kompletten zusammenbau sehr wacklig und der Aufbau war dadurch etwas fummelig (vor allem mit kalten Händen)... Das ist jetzt Nicht mehr so.


  • Ein Grund, warum ich bisher die Canteen Cup nicht besonders gemocht habe war, dass sie nicht recht auf meine Kocher passen wollte. Zusatz-Stängelchen in Form von Zeltheringen o.ä. quer zu legen, hat mich immer sehr genervt und einmal ist das Gebilde auch deswegen umgefallen, als sich ein Stab verselbstständigt hat.


    Letzte Woche habe ich deswegen zwei freie Stunden dazu benutzt, mir den Hobokocher von razorG noch einmal mit veränderten Maßen nachzubauen.
    Zwei Seiten habe ich um 2cm verkürzt und alle Längenmaße um 2cm erhöht, damit das Brennraumvolumen nicht verkleinert wird.
    Bei den längeren Seiten habe ich Stege stehen gelassen, auf denen die Canteen Cup dann steht.


    Das ist dabei herausgekommen:


    Das Ganze funktioniert hervorragend!
    Der Kocher aus 0,7mm Stahlblech (aus dem Abfall; war mal ein Regalboden) ausgeflext wiegt mit dem Gitterrost 430 Gramm.
    Leider habe ich keine Zeichnung angefertigt, die ich euch weitergeben könnte, sondern alles direkt auf´s Blech gezeichnet.


    Falls aber Interesse an den Maßen bestehen sollte, werde ich mich nochmal hinsetzen und was aufmalen.


    LG Parzival :hobo

  • So, habe die Dose bearbeitet.
    Die Schritte habe ich weggelassen. Der einzige Unterschied zu einer Konservendose, ist schwereres Gerät :D


    Musst ich natürlich gleich anfeuern. Da ging auch der hässliche Lack ab. Die Topfauflage ist ersteinmal provisorisch. Mal gucken. Auf jeden Fall den Freitag Abend sinnvoll genutzt.


  • Heute mit Hund und neuem Hobo ins Feld....




    So weit alles hergerichtet. Ein zwei Schnappes, Hund war versorgt, Wetter spielte mit... Nix deutet auf Probleme hin, um deren Erörteung und Lösung ich gleich bitte :D






    Der Hobo brennt, wie eine Frau 60 Tage auf Sexentzug. Erbswurst ist ready 2 go






    Doch jedes mal geht der Brenner aus, wenn ich den "Topf" drauf setze...


    Ich habe es fast 2 Stunden versucht.
    Bekommt der nicht genug Luft?! Habe es ohne dem " Topfkreuz" versucht... Aber, bei ner Konsevendose hatte ich diese Probleme nicht...



    Die Sau geht einfach aus und glüht vor sich hin, nehm ich den tOPF RUNTER; GLÜHT DER DER STAHL


    Also irgendein Luft Sauerstoff Problem!? Aber wieso? Bei einer Ravioliedose ist das auch nicht...
    #


    Also, wer kann, kann mir helfen, bitte


    Vielleicht hat jemand eine Idee.. Ich bin auf jedenfall angepisst. Irgendwo, muss es doch dann einen Unterschied zur Aludose geben!?


    Oder liegt es echt an dem fehlenden "Topfkreuz"?


    Die Tour ging mächtig in die Hose :wallbash Die eingerührte Erbswurst hab ich dann nur noch zum löschen genommen..

  • Soweit ich das von den Bildern einschätzen kann, erstickst Du das Feuer wenn Du den Topf drauf stellst. Mit Topfkreuz wird es wohl gehen, dann kann sich der Zug entfalten. Leg doch zum Test einfach mal 2 Ästchen quer oben drüber und stell den Topf da drauf. Brauchen ja nicht lange halten, aber dann weisst Du das es daran liegt.


    Was ich nicht genau sehen kann ist der Rost. Kann es sein das Du da recht kleine Löcher drinne hast?
    Wenn ja, kommt von unterhalb des Feuers nicht genug Luft ran und es entfaltet sich ebenfalls kein Zug!
    Ich habe mit 8mm Bohrer die besten Erfahrungen gemacht für den Rost. Gross genug das sie nicht "verstopfen" aber klein genug das nicht die "gute Glut" zu schnell durchfällt.

  • Kenne ich auch,diese Fruste.
    Ich denke, du hast die Rauchaustrittröffnungen zu klein gemacht und auch zu tief angesetzt.
    Schneide sie doch nach oben weg auch etwas seitlich vergrößern und probiere es nochmal aus.
    LG Parzival :hobo

    welches wären die Rauchaustrittröffnungen? Oben die? Logisch.
    Der Rost hat 10er Löcher. Die selbe Konstruktion funktioniert, als Ravioliedose. Deswegen meine Verwunderung :confused


    Definitiv hab ich die Flammen erstickt. Aber wieso ist das nicht bei Aludosen?! Denn da mach ich mir nicht mal die Mühe ein Kreuz zu basteln....



    Okay, morgen probier ich das mit der Topferhöhung.


    Danke euch :drunk

  • Nur zum Vergleich:
    Mein Rost hat bei einem Durchmesser von 13 cm 57 Löcher mit 8mm Durchmesser.
    Da kommt also deutlich mehr Luft von unten ran als bei deinen 10 Löchern.
    Bei Interesse kannst Du ja in meinem "Titan-Hobo" Faden von heute schauen.

  • Hej Du!
    Nimm ein Topfkreuz, dann funzt es (wage ich jetzt mal zu behaupten)! Um einen hobo-typischen "Zug" zu gewährleisten, muss die Luft, die das Feuer unten ansaugt, oben auch irgendwo hin. Ich häng mal Bilder an von meinem Ordning.


    Zwischen dem...

    DSCF0171 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr


    ...und dem...

    2013-02-25-009 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr


    ...liegen WELTEN, was den Zug/Kamineffekt betrifft! Auch wenn es nur vier V-förmige Einschnitte, ein paar Langlöcher unten und ein simples Topfkreuz sind, der Zug hat sich damit extremst verbessert!


    Viel Erfolg!
    Alex

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    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

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